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13 Millionen für Busse, Tickets und Co

Die Regierung von Oberfranken hat im Jahr 2018 den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Oberfranken mit 12,66 Millionen Euro gefördert. Das schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Demnach wurde das Geld für Investitionen in neue Fahrzeuge, verbilligte Schülerzeitkarten und ÖPNV-Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt. Konkret ist es in diese Projekte geflossen:

Neue Linienbusse

Mit 4,04 Millionen Euro förderte die Regierung von Oberfranken die Anschaffung von 57 neuen Linienbussen für den öffentlichen Personennahverkehr. Davon wurden 14 Busse mit einem zusätzlichen Hybrid-Zusatzantrieb (Soft-Hybrid) ausgerüstet, der 2018 erstmals zur Verfügung stand. Die Busse sind barrierefrei ausgerüstet und verfügen über Klapprampen oder Hublifte.

Schülertickets

Rund 3,44 Millionen Euro erhielten die oberfränkischen kommunalen und privaten Verkehrsunternehmen als Ausgleich für die Mindereinnahmen, die durch den Verkauf von ermäßigten Zeitfahrausweisen an Schüler, Studenten und Auszubildende entstehen.

Haltestellen

112.000 Euro wurden für Kostenuntersuchungen für Buswartehäuschen und für die Errichtung von Buswartehäuschen ausgezahlt.

Freie Verwendung

Die restlichen 5,18 Millionen Euro wurden den oberfränkischen Landkreisen und kreisfreien Städten als sogenannte ÖPNV-Zuweisungen bewilligt. Diese Zuweisungen werden von den Landkreisen und kreisfreien Städten  als Aufgabenträger nach eigenem Ermessen für die Finanzierung und Verbesserung des ÖPNV verwendet. Sie sind ein finanzieller Ausgleich für die Planung, Organisation und Sicherstellung des öffentlichen Personennahverkehrs der Kommunen und werden überwiegend für Verkehrsverbesserungen, Linienerweiterungen und Verkehrskooperationen verwendet.

 

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