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Warum 2019 für junge Bayreuther super wird

Bayreuth ist so groß wie nie! Fünf Gründe, warum das Leben für junge Menschen und Familien in der Stadt in diesem Jahr noch besser wird, als es eh schon ist.

1. Zahlen

Die Stadt Bayreuth steht finanziell so gut da, wie seit Jahren nicht mehr. Zum Ende des vergangenen Jahres sind die Schulden der Stadt auf unter 80 Millionen Euro gesunken. 2012 lagen sie noch bei über 120 Millionen. „Das schafft Verhandlungsspielräume für nachfolgende Generationen“, sagt Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Mit 75.755 Einwohnern ist Bayreuth außerdem so groß wie noch nie zuvor. Das lässt auf weitere Groß-Events wie das Konzert der Toten Hosen im vergangenen Jahr hoffen und macht sich übrigens auch bei den Besucherzahlen im Sportzentrum bemerkbar. 170.000 Menschen haben im zurückliegenden Jahr die Heimspiele von medi, EHC und Spielvereinigung besucht.

2. Arbeiten

Die Stadt steht auch wirtschaftlich gut da. Die Gewerbesteuer sprudelt. 80 Millionen Euro kommen heuer vermutlich in die Stadtkasse. Und bei der Job-Suche gibt’s richtig Auswahl. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist in den vergangenen Jahren von 43.000 auf 48.000 gestiegen. Alleine am Bayerischen Zentrum für Batterietechnik entstehen 114 neue Stellen. Weitere Jobs wird es geben, wenn in diesem Jahr die Technologie-Allianz Oberfranken eröffnet wird. Außerdem ist die Stadt mit dem TenneT-Campus, der neuen Deutschlandzentrale von TenneT, zu einem Schwerpunktstandort in der deutschen Energiewirtschaft geworden. Die Zahl der Arbeitsplätze wird weiter steigen, wenn die Deutsche Rentenversicherung bis 2025 an der Lohengrin-Therme ein neues Reha-Zentrum baut. Und: Der Medizin-Campus Oberfranken, den Klinikum und Uni gemeinsam planen, wird nicht nur junge Ärzte in die Region locken, sondern auch etwa 180 neue Vollzeitstellen schaffen. Kommt dann noch das Regionale Innovationszentrum (RIZ) an der Universität, steht Neugründungen und weiteren Jobs in Bayreuth nichts mehr im Weg.

3. Wohnen

Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum wird weiter steigen. Hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewog im vergangenen Jahr noch 9,2 Millionen in den Bau und die Sanierung von Wohnungen gesteckt, werden es in diesem Jahr über zwölf Millionen sein. Neue Wohnungen werden zum Beispiel an der Unteren Rotmainaue und in der Tristanstraße entstehen. Von privater Hand entstehen unter anderem 70 Einheiten am Mühlgraben und 107 im Stadtteil Insel.

4. Lernen

Für Bildung wird im neuen Jahr wieder viel Geld ausgegeben. Egal ob Meyernberger Schule, RWG, WWG, gewerbliche Berufsschule, Graser-, Dietrich-Bonhoeffer- oder Albert-Schweitzer-Schule: 26 Millionen Euro investiert die Stadt, um das Lernen in Bayreuth in Zukunft angenehmer zu machen. Dazu kommen 1,1 Millionen Euro für Kindergärten und Kitas. Letzteres kommt in erster Linie dem Kinderhaus St. Vinzenz in der Maxstraße, den Kindergärten St. Johannis und Grunau und dem Kindergarten Kreuz, der gerade ganz neu geplant wird, zugute. Außerdem ist ein neues Kinderbetreuungsprojekt des Roten Kreuzes auf dem Areal der ehemaligen Ärztevilla in der Dr. Franz-Straße bereits genehmigt.

5. Spielen

Zu guter Letzt darf sich in Bayreuth künftig ordentlich ausgetobt werden – und zwar von jung und alt. Während sich die Älteren auf dem neuen Fitnessgarten nahe der früheren Rosenau austoben können, entsteht für die Kleinen für rund 300.000 Euro im Hofgarten gerade der neueste und größte Spielplatz, den Bayreuth je gesehen hat. Dazu gibt es bereits in der Almstraße in Seulbitz einen neuen Spielplatz und für eine halbe Million entsteht auf dem Freigelände an der Schokofabrik eine neue Skate-Anlage samt Spielplatz. Im Frühjahr wird außerdem der Skate-Park an der Oberen Röth saniert.