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25 Millionen Euro für Batterietechnik

Bayern investiert in die Uni Bayreuth, ein neue Forschungseinrichtung soll von dem Geld aufgebaut werden. Es geht um intelligente Batterien – die unsere Zukunft verändern sollen.

Manchmal kann es eben doch schnell gehen: Vor weniger als sechs Monaten hat Ministerpräsident Söder ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth (kurz: BayBatt) angekündigt. Nun ist auch bekannt welche Summe sich der Freistaat das kosten lässt: 25 Millionen Euro, verteilt über die nächsten fünf Jahre. Das verkündete die Wissenschaftsministerin Prof. Marion Kiechle am Donnerstag.

Leuchtturmprojekt für die Region Oberfranken

Die Gründung von BayBatt sei für sie „die konsequente wissenschafts- und wirtschaftspolitische Antwort auf aktuelle und zukünftige Energie- und Mobilitätsfragen“. Sogar als „Leuchtturmprojekt für die Region Oberfranken“ beschrieb Kiechle das Projekt.

Bei der Forschung soll in Bayreuth die gesamte Wertschöpfungskette von Batterien berücksichtigt werden: Von Material, über vernetzte und intelligente Systeme, bis hin zur Sicherheit. Laut einer Pressemitteilung der Uni Bayreuth ist das deutschlandweit einzigartig.

Kein Zufall ist auch der Standort Bayreuth: Viele ansässige Firmen sind Zulieferer der Automobilindustrie.
Und intelligente Batterien werden vor allem für Fahrzeuge immer wichtiger. Der Kanzler der Uni, Dr. Markus Zanner kündigte darum an: „Ziel ist die Schaffung eines ‚Innovationsökosystems‘ auf dem Gebiet der Batterieforschung und -entwicklung.“ Das neue Zentrum soll auf den verschiedenen Arbeitsgebieten den Technologietransfer ebenso wie Industriekontakte fördern und neue Geschäftsmodelle, Start-ups und Spin-Offs unterstützen.