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Polizeibericht

31 km/h zu schnell vor Kindergarten im Raum Bayreuth – trotz gefährlicher Straßenglätte

Gefrierender Regen bei Temperaturen um 0 Grad sorgten in den letzten Tagen stellenweise für gefährliche Straßenglätte, teilt die Polizei Pegnitz mit. Dies hielt einige Verkehrsteilnehmer jedoch nicht davon ab, die zulässige Höchstgeschwindigkeit zum Teil massiv zu überschreiten. Die Pegnitzer Polizei hat in den vergangenen Tagen einige Kontrollen im Bayreuther Raum durchgeführt.

Kontrolle in Kirchahorn bei Pegnitz

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Kirchahorn im Bereich des Kindergartens mussten am Dienstagvormittag (7. Januar 2020) 27 Fahrer  beanstandet werden. Während 23 mit Verwarnungen davon kamen, erwarten vier Autofahrer Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. Der Schnellste von ihnen war 31 km/h schneller als erlaubt unterwegs, teilt die Polizei mit.

In den Nachmittags- und Abendstunden des Dreikönigstags (6. Januar 2020) waren wie in jedem Jahr viele Menschen zu Fuß entlang der B 470 bei Pottenstein unterwegs, um sich am Rande der sog. „Ewigen Anbetung“ an den dort brennenden Feuern zu erfreuen. In dem auf 60 km/h beschränkten Straßenabschnitt mussten innerhalb weniger Stunden 140 Kraftfahrzeugführer beanstandet werden. Während 111 von ihnen mit Verwarnungen davon kamen, werden 29 eine Verkehrsordnungswidrigkeiten-Anzeige erhalten. Der Spitzenreiter war 35 km/h schneller als erlaubt unterwegs.

Weitere Kontrollen im Raum Pegnitz

Am Sonntagnachmittag (5. Januar 2020) mussten auf der B 470 nur 11 Fahrzeugführer verwarnt werden, teilt die Polizei von Pegnitz. Die Spitzenreiter waren mit jeweils 20 km/h Geschwindigkkeitsübertretung gemessen worden.

Dagegen hatten es am Freitagabend (3. Januar 2020) einige Kraftfahrzeugführer nach Angaben der Polizei in der Bayreuther Straße in Pegnitz wieder besonders eilig. 39 mussten beanstandet werden, wovon 36 eine Verwarnung mit Verwarnungsgeld erhalten.

Drei Autofahrer werden mit Bußgeld und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei geahndet. Der Spitzenreiter war 26 km/h schneller als erlaubt unterwegs, was im Falle einer Notbremsung zu einer annähernden Verdoppelung des Anhalteweges geführt hätte, erläutert die Polizei.