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940.000 Euro für die Uni Bayreuth

Zum Jahresbeginn ist an der Uni Bayreuth viel los. Dabei werden zwei Projekte mit 940.000 Euro gefördert, eine Miniatur-Doppelverglasung wurde entwickelt und mehr. Alle Infos dazu gibt’s hier!

940.000 Euro für die Uni Bayreuth

Mit rund 940.000 Euro fördert die Bayerische Forschungsstiftung zwei Forschungsprojekte der Universität Bayreuth in den kommenden Jahren. Übergeben wird der Förderbescheid am Donnerstag, den 23. Januar 2020 an der Uni Bayreuth. Bernd Sibler, der Bayerische Wissenschaftsminister, und Arndt Bode, der Präsident der Bayerischen Forschungsstiftung werden dabei die Förderung überreichen.

Profitieren wird zum einen ein Projekt des Lehrstuhls für Datenbanken und Informationssysteme. Dabei wird künstliche Intelligenz für technische Hotlines von Unternehmen eingesetzt. Daneben wird auch ein Projekt zur Wertschöpfung durch elektrolytische Reduktion von CO2 gefördert. Es gehört zum Lehrstuhl für Funktionsmaterialien.

Miniatur-Doppelverglasung entwickelt

Daneben haben Forscher der Uni Bayreuth und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz eine Miniatur-Doppelverglasung entwickelt. Das Material ist gleichzeitig wärmeisolierend als auch wärmeleitend. Das Material besteht aus sich abwechselnden Schichten hauchdünner Glasplättchen zwischen welche einzelne Polymerketten eingeschoben sind.

„Im Prinzip entspricht unser so hergestelltes Material dem Prinzip einer Doppelverglasung“, so Markus Retsch, Professor an der Universität Bayreuth. „Es zeigt nur den Unterschied, dass wir nicht nur zwei Schichten haben, sondern hunderte“.

Die Universität Bayreuth: Copyright: Universität Bayreuth.

Bayreuther Doktorandin gefördert

Grund zur Freude hat auch eine Bayreuther Doktorandin. Der Freistaat Bayern unterstützt elf bayerische Nachwuchswissenschaftler. Gemeinsam haben die elf, dass sie “herausragende Leistungen” erzielt haben. Zusätzlich haben deren Doktorarbeiten einen bedeutenden Fokus für die Digitalisierung. Dies teilte Wissenschaftsminister Bernd Sibler kürzlich mit.

Von dem 2,7-Millionen-Euro schweren Doktorandenprogramm des Freistaats profitiert auch die Universität Bayreuth. Unter den geförderten Promotionsvorhaben ist auch das von Alisa Rank-Haedler. Sie befasst sich mit dem Datenhandel in Deutschland und Italien.

Gemeinsames Projekt mit ukrainischer Uni

Die Universität Bayreuth und die Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw (Ukraine) wollen im wechselseitigen Austausch die Digitalisierung in Studium und Lehre sowie in der hochschuldidaktischen Weiterbildung weiter vorantreiben. Zum Jahresbeginn 2020 haben sie das Projekt ‚Learnopolis‘ gestartet. Ausgehend von ihrer bisherigen Zusammenarbeit entsteht ein gemeinsames digitales Innovationslabor.

Dieses bildet die Grundlage der künftigen Kooperationen und könnte beispielgebend für die Zusammenarbeit deutscher und osteuropäischer Hochschulen werden. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten zwei Jahren mit rund 200.000 Euro.