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Altstadt: Aus Wildnis mach Skate-Paradies

An der Scheffelstraße könnte bald ein neues Zentrum für Trendsportarten entstehen. Einen Beachvolleyball-, einen Basketball- und einen Bolzplatz gibt es dort schon. Und geht es nach der Bayreuther Gemeinschaft im Stadtrat – der Fraktion also, die auch die Oberbürgermeisterin stellt – dann kommt bald noch eine Skate-Anlage dazu.

Allerdings auf der anderen Straßenseite. Dort nämlich, wo heute noch drei stillgelegte Tennisplätze des Post-SV liegen. Der Vorsitzende des Sportvereins, Matthias Wolert, hat bereits signalisiert, dass er bereit ist, die drei verwilderten Plätze an die Stadt zurück zu geben. Zurück deshalb, weil der Verein die Fläche nur von der Stadt gepachtet hat. Die Plätze selbst herzurichten, dafür fehlt dem bei Banken mit rund 150.000 Euro in der Schuld stehenden Verein das Geld.

Scheffelstraße

Mit dem Vorschlag der Bayreuther Gemeinschaft würde die Stadt nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie würde nicht nur einen regelrechten Schandfleck in der Altstadt beseitigen, sondern auch die Suche nach einem Platz für Skater in den benachbarten Stadtteilen Saas und Glocke beenden können. Den hatten sich Jugendliche aus der Saas schon vor Jahren gewünscht, die Suche gestaltete sich aber als schwierig.

Scheffelstraße

Aus dem Rathaus heißt es auf Nachfrage, dass der jüngste Vorschlag durchaus Erfolg haben könnte. Zwar würden gerade auch weitere Nutzungsmöglichkeiten geprüft, der Vorteil einer Skate-Anlage sei aber, dass die Fläche nicht so hoch bebaut werden müsste, wie das beispielsweise bei einer Wohnbebauung der Fall wäre. Das wäre dort schlecht möglich, weil die Fläche Teil einer Schneise ist, die die Innenstadt im Sommer mit frischer, kühler Luft versorgt.

Im Falle einer Skate-Anlage müssten allerdings andere Dinge beachtet werden, zum Beispiel der Lärmschutz. Deshalb ist in den aktuellen Planungen neben dem Sportamt auch das Umweltreferat eingebunden.

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