SpVgg Bayreuth

Altstadt im Toto-Pokal: Wiedersehen mit dem Ex

Am Dienstagabend gastiert die SpVgg Bayreuth in der zweiten Runde des Toto-Pokals beim DJK Vilzing. Dabei ist Vorsicht geboten: Der Bayernligist steht mit 16 Punkten auf einem guten dritten Platz in der Bayernliga Nord. Zuletzt holte das Team fünf Siege aus sechs Partien.

Die Altstadt ist vor der Partie gegen den Dorfclub also gewarnt und möchte unbedingt ein ähnlich frühes Aus wie im letzten Jahr vermeiden, als man gegen den Lokalrivalen aus Hof in der zweiten Runde die Segel streichen musste.

Kodjovi Koussou passt den Ball in die Spitze. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

Zwei Teams in guter Form

Der DJK Vilzing befindet sich derzeit in der Bayernliga Nord auf Aufstiegskurs. Mit nur einer Niederlage aus den ersten sieben Spielen, steht der Dorfclub vor Mannschaften wie Bayern Hof, Eintracht Bamberg oder dem ATSV Erlangen. Zuletzt schossen die Vilzinger den TSV Karlburg mit 7:1 vom Platz.

Trotz des guten Saisonstarts des Bayernligisten geht die Altstadt als Favorit ins Rennen. Die Bayreuther, die eine Spielklasse weiter oben in der Regionalliga spielen, sind ebenfalls gut in Form. Aus den letzten fünf Partien holte die Elf von Timo Rost elf Punkte. Dabei gelang unter anderem ein Remis beim 1. FC Nürnberg II sowie ein 7:2-Kantersieg gegen Illertissen.

Jubel bei den Bayreuthern gegen Illertissen. Archivfoto: Redaktion

Der DJK Vilzing

Im Rahmen der Partie kommt es für die Oldschdodd zu einem Wiedersehen mit einem ein alten Bekannten: Ex-Altstadt Coach Christian Stadler sitzt inzwischen bei Vilzing auf der Trainerbank. Der 46-Jährige coachte Bayreuth in der Saison 2017/18 für rund sechs Monate. In der letzten Saison führte Stadler dann nach seinem Amtsantritt den DJK mit einer Bilanz von 13 Siegen, sieben Unentschieden und nur einer Niederlage vom 14. auf den fünften Platz. Nach erfolgreichem Saisonstart scheint dieses Jahr der Aufstieg in die Regionalliga durchaus möglich.

Die beiden Top-Torjäger bei Vilzing sind André Luge und Ivan Milicevic. Mit jeweils acht Toren und vier bzw. fünf Assists, sind die beiden Routiniers im Sturm immer brandgefährlich. Bei sieben absolvierten Spielen in der Bayernliga Nord kommen die beiden Stürmer so gemeinsam auf durchschnittlich mehr als zwei Treffer pro Partie. Der erfolgreichste Torjäger auf Seiten der Bayreuther ist hingegen Anton Makarenko. Der Publikumsliebling netzte bisher in sechs Partien sechs mal im Tor des Gegners ein.