Nachrichten

„Am Sendelbach“: Bleibt das Verbot für Rechtsabbieger?

Kommt das Verbot für Rechtsabbieger, die vom Hohenzollernring in die Straße „Am Sendelbach“ wollen, nun endgültig? Darüber diskutiert der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am 2. Juli. Bislang wurde die veränderte Straßenführung an der Einmündung seit August vergangenen Jahres nur getestet.

Stadt hat keine Einwände gegen Änderung

Die Mitglieder des Bauausschusses werden sich mit den Ergebnissen des Testbetriebs befassen, der unter anderem auch mit Verkehrszählungen und Videoerhebungen verbunden war. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen nach Einschätzung der Verwaltung keine Probleme erkennen, die einer Realisierung der neuen Verkehrsführung entgegenstehen. Das teilt die Stadt mit.

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger

Die derzeit getestete Verkehrsführung ist Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzepts. In dem Konzept sind zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs mit Blick auf den Einmündungsbereich Hohenzollernring/Am Sendelbach Umgestaltungsmaßnahmen empfohlen worden. Ziel ist es, das Queren des Stadtkernrings zu erleichtern und sicherer zu gestalten.

Autofahrer haben hier nichts mehr zu suchen. Foto: Susanne Jagodzik

Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger

Hierzu sollen die Warte- und Aufstellflächen für Fußgänger und Radfahrer erweitert beziehungsweise voneinander getrennt werden. Weil es an der Einmündung aber sehr eng zugeht und kaum Platz ist, ist dies unter Beibehaltung der bisherigen Verkehrsregelungen nicht möglich. Deshalb empfiehlt das Radverkehrskonzept, ein Verbot für Rechtsabbieger, die vom Hohenzollernring kommen, in die Straße „Am Sendelbach“ einzurichten. Betroffene können über die Kulmbacher Straße fahren.

In diesem Zusammenhang wird sich der Bauausschuss auch mit einem Antrag der Grünen-Stadtratsfraktion befassen, der den Bau einer Unterführung für Fußgänger und Radler an der Brücke in der Kulmbacher Straße zum Ziel hat.