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Auszeit kurz vor Schluss kostet HaSpo möglichen Auswärtssieg

Wie gegen Coburg (26:26) reichte es für die Bayernliga-Männer von HaSpo Bayreuth auch beim anderen Drittligaabsteiger, TV Erlangen-Bruck, nur zu einem 29:29-Unentschieden. Dass dieses Mal kein Sieg daraus wurde war zu einem großen Teil der mangelnden Chancenverwertung geschuldet, sowie einer Auszeit kurz vor Spielende. 

Ein offenes Spiel

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Nach 20 Minuten führte Erlangen-Bruck mit 10:7, da sie ihre Chancen konsequenter nutzten. Nach einer HaSpo-Auszeit glichen die Bayreuther dann schnell aus und gingen kurz darauf mit 13:12 in Führung. Bis zur Pause blieb es knapp und so gingen beide Teams mit einem gerechten 16:16 in die Kabinen. 

Im zweiten Abschnitt stellte HaSpo dann zu Beginn einen wahrlichen Abwehrriegel. In den ersten zehn Minuten ließen die Bayreuther nur einen einzigen Treffer zu und führten folgerichtig mit 20:17 (40.). Doch wie schon in Durchgang eins, zog sich die schlechte Chancenverwertung durch das komplette Spiel. HaSpo ließ weiterhin Chancen liegen und konnte sich so nicht merklich von Erlangen-Bruck absetzen. 

Mit einem 24:24 ging es in die letzten zehn Minuten, wobei HaSpo immer vorlegen konnte. Allerdings mussten die Bayreuther dann beim Stand von 28:28 froh sein, dass Erlangen eine freie Chance zur Führung nicht nutzte. Stattdessen schaffte man es, selbst wieder in Führung zu gehen (59.) und hatte einen Auswärtssieg zum Greifen nahe. 

Herzschlagfinale

Die letzten Sekunden hatten dann Einiges an Dramatik zu bieten: Erlangen erzielte zehn Sekunden vor Schluss den vom Heimpublikum umjubelten Ausgleich. HaSpo schaltete jedoch schnell um, führte den Anwurf aus und traf ins leere Erlanger Tor, da die Hausherren zuvor mit einem zusätzlichen Feldspieler agiert hatten. Allerdings wurde der Treffer zurecht nicht anerkannt, da HaSpo-Trainer Michael Werner kurz zuvor die Auszeitkarte gelegt hatte. Der letzte echte Angriff brachte nichts mehr ein und so musste HaSpo letztlich mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Nichts zu holen

Eine deutliche 20:37 (7:17)-Niederlage einstecken mussten die HaSpo-Damen beim Bayernliga-Spitzenreiter HSG Würm-Mitte. Für das Team von Trainer Udo Prediger wurde früh klar, dass beim Drittligaabsteiger nichts zu holen ist. Nach zehn Minuten stand es bereits 2:8 und in Minute 25 sah man sich mit dem ersten zweistelligen Rückstand konfrontiert (5:15). 

Die Gastgeberinnen nutzten Fehler der Bayreutherinnen gnadenlos über ihr schnelles Umschaltspiel aus führten somit zur Pause verdient mit 17:7. Lediglich in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnten die HaSpo-Damen den Rückstand zumindest konstant halten (13:23).

Ein enttäuschendes Ergebnis

In der Folge legte Würm jedoch wieder eine Schippe drauf und zog über 25:13 und 30:15 bis auf 35:18 davon. Letztlich stand ein enttäuschendes sowie sehr deutliches 20:37 zu Buche, das man nun schnell abhaken muss. Schon kommenden Samstag (17:30 Uhr) steht nämlich die nächste Heimaufgabe im Schulzentrum Ost an. Dann treffen die HaSpo-Damen auf den MTV Stadeln, ehe es die HaSpo-Männer ab 19:30Uhr mit dem SV Anzing zu tun bekommen.


Text: David Schreibelmayer