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Abiturfeier im Friedrichsforum? Stadt signalisiert Zustimmung
Die Abiturfeier des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums Bayreuth (WWG) könnte im Juni 2026 im Friedrichsforum stattfinden. Ein entsprechender Antrag von Stadtrat Stephan Müller (BG) stößt bei der Stadt Bayreuth auf positive Resonanz.
Antrag aus dem Schulforum des WWG
Im Schulforum des WWG wurde die Abiturfeier des Abschlussjahrgangs 2026 thematisiert, berichtet Stadtrat Müller. An der Diskussion beteiligt waren die Schülervertretung, Lehrkräfte, der Elternbeirat sowie die Schulpfleger Karsten Schieseck und Stephan Müller, beide Stadträte der BG-Fraktion. Dort wurde besprochen, die Feier mit rund 500 Gästen – darunter Abiturientinnen und Abiturienten, Eltern, Freunde und Lehrkräfte – im Friedrichsforum ausrichten zu wollen.
Stadtrat Müller betonte in seinem Antrag, dass eine Abiturfeier im Friedrichsforum unterstreichen würde, dass das neue Haus allen Bayreutherinnen und Bayreuthern offensteht. Gleichzeitig bat er um eine frühzeitige Rückmeldung, da sich die Schule andernfalls rechtzeitig um einen alternativen Veranstaltungsort kümmern müsse.
Stadt zeigt sich offen für schulische Veranstaltungen
„Grundsätzlich besteht seitens des Friedrichsforums ein großes Interesse daran, die Abiturfeier des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums am 26. Juni 2026 im Haus zu ermöglichen.“
Schulfeiern, Schulkonzerte und schulische Theateraufführungen sollen dort ausdrücklich fest etabliert werden, heißt es in der Antwort von der Stadt weiter.
„Die Abiturfeier ist derzeit im Friedrichsforum vorgemerkt und wird im Rahmen des geplanten Probebetriebs geprüft.“ Die Probezeit für das neu eröffnende Friedrichsforum läuft voraussichtlich bis September.
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Weitere Prüfungen stehen noch aus
Damit die Abiturfeier im Friedrichsforum stattfinden kann, sind noch mehrere Schritte nötig. Zuerst muss die Schule genaue Angaben machen, zum Beispiel zur Anzahl der Gäste, zum Ablauf, zur Dauer und zur Gestaltung der Feier. Diese Informationen sollen bis Mitte Januar vorliegen.
Sobald diese Daten bekannt sind, prüft das Friedrichsforum intern, ob die Veranstaltung organisatorisch umsetzbar ist. Danach folgt eine Abstimmung mit dem Ordnungsamt. Dabei geht es vor allem um die Einhaltung der Lärmschutzvorgaben.
Erst wenn diese Punkte geklärt sind, kann die Feier endgültig zugesagt werden.











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