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Zuletzt aktualisiert am 20. März 2026 | 11:07

Tarifrunde TV-N 2026

Streik im Bayreuther Stadtbusverkehr dauert bis Sonntag

von Michael Christensen

Ab 14 Uhr am Freitag, den 20. März, ruft die Gewerkschaft ver.di im Vorfeld der vierten Tarifrunde zu einem Streik im Nahverkehr auf. Voraussichtlich dauert der Streik bis 14 Uhr am Sonntag, den 22. März. Das müssen ÖPNV-Fahrende wissen.

Archivbild: Redaktion
Archivbild: Redaktion

Die Gewerkschaft ver.di hatte ursprünglich für Donnerstag, 19. März, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund ist die bevorstehende vierte Tarifrunde der TV‑N am Montag, 23. März. Nun wird der Streik bis Sonntag, den 22. März, verlängert. Die gute Nachricht: Am Freitag läuft der Verkehr bis 13:25 Uhr ohne Einschränkungen, sodass der Schulverkehr gesichert ist. Von Freitag, ab 13:25 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr, kommt es dagegen zu Einschränkungen im Stadtbusverkehr.

„Um den Schüler- und Pendlerverkehr nicht erneut zu belasten wird der Busbetrieb erst wieder ab Freitag um 14 Uhr in Bayreuth bestreikt“, erklärt Jessica Rauch, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di Oberfranken-Ost.

Nach Streikende am Sonntag um 14 Uhr wird der Betrieb schrittweise wieder hochgefahren. „Alle Stadtwerke-Busse gleichzeitig wieder auf die Strecke zu schicken, ist organisatorisch nicht möglich“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch. „Fahrzeuge und Personal müssen zunächst an ihre jeweiligen Einsatzorte gelangen. Deshalb kann es in der ersten Betriebsstunde nach Streikende noch zu Verzögerungen kommen, bevor wir wieder vollständig im Takt sind.“

Stadtwerke stellen Streikfahrplan zur Verfügung

Die Stadtwerke Bayreuth versuchen, den Streik bestmöglich zu überbrücken und den Busverkehr auch durch die Einbindung eines Partnerunternehmens aufrechtzuerhalten. Die Regionalbuslinien im Umland (u. a. 328, 372, 378) sowie Regionalzüge wie die RB34 verkehren regulär.

Alle Details zu den Fahrten, die trotz Streik stattfinden, finden Fahrgäste für den heutigen Donnerstag unter stadtwerke-bayreuth.de und ab Freitag unter stadtwerke-bayreuth.de. Zusätzlich sind in der VGN-App oder in der Fahrplanauskunft des VGN kurzfristige Änderungen einsehbar. Andere Apps wie die der Deutschen Bahn bilden die Änderungen aktuell nicht zuverlässig ab.

„Wir wissen, dass die Situation für viele Menschen belastend ist, und bitten um Verständnis. Auch auf den Linien, die fahren, kann es zu Verspätungen und hoher Auslastung kommen“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch.

Alle anderen Bereiche der Stadtwerke – Verwaltung, Parkeinrichtungen, Lohengrin Therme, Stadtbad, Kundencenter Energie & Wasser sowie Energie- und Wasserversorgung – arbeiten wie gewohnt. Das Kundencenter Verkehr an der ZOH bleibt geöffnet, die Erreichbarkeit kann jedoch eingeschränkt sein.

Insgesamt sind es mittlerweile neun Streiktage in der laufenden Tarifrunde TV-N 2026.

Schon gelesen? Streik-Frust in Bayreuth: Trifft es die Schwächsten am härtesten?

Hintergrund: Konflikt um Lohn und Arbeitsbedingungen

Nach der dritten Verhandlungsrunde am 9. März sieht die Gewerkschaft keinen ausreichenden Fortschritt. „Es konnte keine nennenswerte Annäherung erzielt werden“, teilt ver.di auf Landesebene mit.

Die Forderungen an den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Bayern betreffen sowohl das Entgelt als auch die Arbeitsbedingungen.

„Ohne relevante Lohnerhöhungen könnten sich die Kolleginnen und Kollegen das Leben dort, wo sie den Verkehr täglich am Laufen halten, bald nicht mehr leisten“, so die Gewerkschaft.

Da eine Einigung zwischen ver.di und dem KAV bislang ausblieb, ruft die Gewerkschaft bayernweit zum Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr auf.

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit

Konkret fordert ver.di im Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 35 Stunden. „Eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und die Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden würden der hohen Belastung im Schichtbetrieb entgegenwirken“, erklärt die Gewerkschaft.

Mit diesen Forderungen will ver.di die Lücke zum Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) schließen – Stichwort: „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“.

Berufe wie Monteure für Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze oder Mitarbeiter im Kundenservice fallen unter den TV-V und arbeiten häufig im selben Konzern wie das Fahrpersonal unter dem TV-N. Bei den Stadtwerken Bayreuth ist das der Fall.

Die geforderten 668,75 Euro entsprechen dem Betrag, der nötig wäre, um das Grundentgelt im Nahverkehr auf das Niveau der Versorgungssparte anzuheben – berechnet auf Basis der Entgelte vor der letzten Erhöhungsstufe 2024/2025, als Berufseinsteiger im TV-N rund 2.793 Euro verdienten gegenüber 3.462 Euro im TV-V. Aktuell liegt das Grundentgelt im TV-N bei rund 3.030 Euro.

Ver.di könnte sich eine Laufzeit von 24 Monaten vorstellen, also einen Tarifvertrag, der zwei Jahre lang gültig ist, bevor neu verhandelt wird. In Bezug auf die Arbeitsbedingungen sei für ver.di eine Laufzeit über zwei Jahre hinaus vorstellbar.

„Die Arbeitgeber verharren jedoch auf dem eingangs in Aussicht gestellten Volumen von 5,9 Prozent, das variabel für die Anhebung von Löhnen oder einer Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit einsetzbar ist.“

KAV: Forderungen nicht finanzierbar

Der KAV bietet derzeit Entgeltsteigerungen von insgesamt fünf Prozent in zwei Schritten sowie einen Mindestbetrag von 110 Euro an. Bei Arbeitszeit und Mindestruhezeit gibt es bislang keinen Konsens.

Der Arbeitgeberverband wirft ver.di vor, an „unerfüllbaren Forderungen“ festzuhalten. „Ansätze und Lösungskorridore wurden abgelehnt“, heißt es vom KAV. Der Verband rechnet vor, dass die Entgeltforderung über alle Gruppen hinweg einer Erhöhung von 16 bis 17 Prozent entspricht. Die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich bedeute rechnerisch eine weitere Kostensteigerung von 9,1 Prozent – zuzüglich höherer Zuschläge.

„Die Erfüllung dieser Forderungen erfolgt aus öffentlichen Geldern und würde zu erheblichen Fahrpreisanstiegen und Sparmaßnahmen bei Verkehrsangeboten, Investitionen und Personal führen“, sagt der KAV Bayern.

Auch Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Rützel betonte in der Vergangenheit die mangelnde Finanzierbarkeit. „Die Mehrkosten würden sich auf 1,5 Millionen Euro pro Jahr belaufen.“ Um diese Summe würde das Defizit im Stadtbusverkehr auf 5,5 Millionen Euro anwachsen – ein Wert, der für die Stadtwerke nicht tragbar sei. Das, obwohl die Fahrgastzahlen „boomend“ steigen. Als Grund für die Steigerung nennt der Leiter des Verkehrsbetriebs das „passende Angebot“ – eines, das bei steigenden Lohnkosten laut Stadtwerken und KAV nicht aufrechterhalten werden könne.

ver.di weist die Kritik zurück. „Statt die berechtigten Forderungen der Kolleginnen und Kollegen als überzogen zurückzuweisen, sollten die Arbeitgeber endlich den Druck erkennen, der finanziell und aufgrund der Arbeitsbedingungen auf den Beschäftigten lastet, und Verhandlungen auf Augenhöhe führen“, sagt Sinan Öztürk, stellvertretender Landesbezirksleiter bei ver.di Bayern.

Die vierte Tarifrunde ist für den 23. März angesetzt.




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