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Bittere Niederlage trotz starker Leistung gegen Aufstiegsanwärter
Die SpVgg Bayreuth hat am 31. Spieltag der Regionalliga Bayern eine unglückliche 2:3-Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching hinnehmen müssen. Das entscheidende Tor fiel erst in der neunten Minute der Nachspielzeit.
Die Spielvereinigung Unterhaching aus der Gemeinde Unterhaching im Landkreis München reiste in starker Form nach Bayreuth an: Der Tabellenzweite hatte zuvor vier Spiele in Serie gewonnen und unterstrich seine Aufstiegsambitionen. Trotz großen Kampfes und einer Partie auf Augenhöhe bleibt Bayreuth nach der Niederlage auf Platz zwölf.
„Es war angesichts der Voraussetzungen und der Kadersituation eine überragende Leistung unserer Jungs“, sagte Bayreuther Cheftrainer Lukas Kling nach dem Spiel im Stadion.
Frühe Führung für Bayreuth
Personell geschwächt startete Bayreuth dennoch mutig in die Partie. Bereits in der 4. Minute brachte Deniz Koc die Gastgeber nach einer Ecke von Tino Lennerth mit 1:0 in Führung. Die Unterhachinger Defensive wirkte dabei unsortiert.
In der Folge erhöhte Unterhaching den Druck. Chancen durch Andy Breuer und Jeroen Krupa blieben zunächst ungenutzt. Auf der Gegenseite vergab erneut Koc eine gute Möglichkeit. In der 27. Minute fiel dann der Ausgleich: Nach einem Handspiel verwandelte Jeroen Krupa einen Elfmeter zum 1:1.
Spiel gedreht kurz vor der Halbzeit
Unterhaching hatte mehr Ballbesitz, Bayreuth hielt mit Einsatz und schnellen Umschaltmomenten dagegen. Kurz vor der Pause nutzten die Gäste eine Standardsituation: Manuel Stiefler traf nach einer Ecke zum 2:1 (45.).
Traumtor bringt Bayreuth zurück ins Spiel
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Bayreuth aktiver. In der 53. Minute sorgte Leon Bucher für den Ausgleich. Mit einem sehenswerten Volleyschuss aus rund 23 Metern erzielte er das 2:2 – ein Treffer mit hoher Qualität.
Torhüter Lino Kasten hielt Bayreuth mit mehreren Paraden im Spiel, unter anderem gegen Mike Gevorgyan (61.). Die Partie blieb intensiv, beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe.
Entscheidung in der Nachspielzeit sorgt für Diskussionen
In der Schlussphase verteidigte Bayreuth engagiert. Die Nachspielzeit wurde mit acht Minuten angezeigt, dauerte jedoch länger. In der neunten Minute der Nachspielzeit erzielte Alexander Winkler den 3:2-Siegtreffer für Unterhaching.
Die lange Nachspielzeit sorgte für Unmut bei Spielern und Zuschauern. Schiedsrichter Fabian Buechner stand nach Abpfiff in der Kritik. „Die lange Nachspielzeit war einfach unverhältnismäßig, so lange wird nicht einmal in der Bundesliga nachgespielt“, so Trainer Kling. „Es war schade, dass meiner Mannschaft durch so etwas der Lohn ihrer harten Arbeit geraubt wurde.“
Tabellenstand und Ausblick für Bayreuth
Nach 31 Spielen steht Bayreuth mit 37 Punkten auf Tabellenplatz zwölf. Der Klassenerhalt ist sehr wahrscheinlich, aber rechnerisch noch nicht gesichert. Unterhaching bleibt auf Rang zwei und bestätigt seine starke Form.
Am 2. Mai trifft Bayreuth auswärts auf die zweite Mannschaft des FC Augsburg.
Statistik
Aufstellung SpVgg Bayreuth: Lino Kasten, Leon Bucher, Felix Schäffner, Edwin Schwarz, Maximilian Fesser, Levi Kraus (82. Jann-Christopher George), Lenn Greißinger, Tino Lennerth (90.+4 Fabian Dachsbacher), Alexander Seidel, Deniz Koc (74. Maximilian Weimer), Florian Markert
Tore: 1:0 Deniz Koc (4.), 1:1 Jeroen Grupa (27., Handelfmeter), 1:2 Manuel Stiefler, 2:2 Leon Bucher (53.), 2:3 Alexander Winkler (90.+9)
Gelbe Karten SpVgg Bayreuth: Levi Kraus (35.), Felix Schäffner (66.), Lenn Greißinger (90.+6), Florian Markert (90.+9)
Schiedsrichter: Fabian Buechner (FC Mariakirchen)
Zuschauer: 1.473
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