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Brand an Auto von Pegnitzer Bürgermeister Wolfgang Nierhoff
Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf das Auto des Pegnitzer Bürgermeisters sorgt für Bestürzung. Die Tat hinterlässt nicht nur Sachschaden, sondern belastet auch das persönliche Sicherheitsgefühl des Politikers.
In der Nacht auf Samstag, den 8. November, ist vor dem Wohnhaus des Pegnitzer Bürgermeisters Wolfgang Nierhoff ein Feuer an seinem Auto ausgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt, wie es zu dem Brand gekommen ist.
„Ich dachte zuerst an einen technischen Defekt“
Im Gespräch mit News5 schildert Nierhoff das Geschehen in der Samstagnacht so: Gegen 3:45 Uhr habe eine Nachbarin Rauchentwicklung an seinem Auto bemerkt und ihn angerufen. Nierhoff eilte nach draußen, begutachtete den rauchenden Hinterreifen des Autos und lüftete. „Zuerst dachte ich an einen technischen Defekt“, sagt Nierhoff. Erst am Morgen habe er auch Brandspuren im Lack bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt.
Bei dem Auto handelt es sich um einen VW-Bus, das „Urlaubsfahrzeug“ Nierhoffs. Er habe es seit Wochen nicht mehr bewegt, so der Bürgermeister.
Nierhoff will sich nicht einschüchtern lassen
Wolfgang Nierhoff spricht offen darüber, wie sehr ihn der Vorfall belastet. „Der materielle Schaden ist das eine“, sagt er. „Das Mentale ist viel schlimmer. Ich frage mich, was Menschen dazu bringt, nicht miteinander zu sprechen, sondern Schaden anzurichten.“
Nierhoff betont, er wolle sich nicht einschüchtern lassen: „Ich bin für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar und werde mich nicht davon abbringen lassen.“ Gerade jetzt sei es umso wichtiger, miteinander im Gespräch zu bleiben.











Die Feuerwehr befreite mehrere Personen aus ihren Autos. © News5/Stephan Fricke
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