Zuletzt aktualisiert am
Feuerwehreinsatz in der Lohengrin-Therme: Rauch-Ursache gefunden
Rauch und Brandgeruch sorgten am Sonntagmorgen für einen Feuerwehreinsatz in der Lohengrin-Therme. Am Tag danach ist die Ursache klar – ein Defekt in der Beleuchtung des Dampfbades.
Große Aufregung in der Lohengrin-Therme. Im Badebereich war am Sonntagmorgen Rauch und Brandgeruch gemeldet worden. Feuerwehr und Techniker fanden die Ursache zunächst nicht.
Update vom 17. November: Rauch-Ursache gefunden
Am Montag berichten die Stadtwerke: Ursache für den Rauch und Brandgeruch in der Themse waren ein Defekt an der LED-Beleuchtung des Dampfbades in der Badehalle.
Dampfbad weiter nutzbar
Am Montagvormittag hätten Techniker das Problem im Dampfbad entdeckt. „Das Ersatzteil ist bestellt und wird kurzfristig eingebaut“, sagt Thermenleiter Benjamin Beyer. Das Licht sei für den Betrieb des Dampfbades nicht erforderlich, Badegäste können es also laut Thermenleitung sicher nutzen.
„Glück im Unglück“
„Wir hatten großes Glück, dass es in der Früh passiert ist“, so Beyer weiter. So seien nur rund 30 Gäste in der Therme gewesen, die die Therme nicht in Badebekleidung verlassen mussten, sondern sich aufgrund der Lage auch noch umziehen konnten. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. „Glück im Unglück“, sagt Benjamin Beyer. „Ich möchte mich für das Verständnis aller unserer Badegäste bedanken“, so der Thermenleiter. Auch das Verhalten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei vorbildlich gewesen.
Artikel vom 16. November 2025: Feuerwehreinsatz in der Lohengrin-Therme
Der verantwortliche Techniker der Lohengrin Therme hatte gegen 9:30 Uhr einen Brandgeruch bemerkt, berichtet die Polizei. Dieser soll sich über die Lüftungsrohre im gesamten Badbereich verteilt haben. Daraufhin wurde der Notruf gewählt und sowohl Badegäste als auch das Personal evakuiert.
Als die ersten Kräfte des Löschzugs Ost am Sonntag, den 16. November, eintrafen, hatten die Mitarbeitenden der Therme bereits alle rund 30 Besucher aus Sicherheitsgründen ins Freie gebracht.
Während des gesamten Einsatzes mussten keine Personen medizinisch versorgt werden. Die Evakuierung verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Feuerwehr durchsucht Kellerbereich
Ein Trupp der Feuerwehr drang sofort in den betroffenen Kellerbereich vor, berichtet Lucas Lauterbach, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth. Dort zeigte sich jedoch schnell Entwarnung. Es gab keine offene Brandentwicklung und keine sichtbare Verrauchung mehr.
„Der noch wahrnehmbare leichte Schmorgeruch veranlasste die Einsatzkräfte jedoch zu einer intensiven Kontrolle der Anlage mit mehreren Wärmebildkameras in enger Abstimmung mit dem technischen Betriebspersonal.“, erklärt Lauterbach.
Die Feuerwehr arbeitete eng mit dem technischen Betriebspersonal der Therme zusammen. Auch nach einer intensiven Überprüfung konnten die Einsatzkräfte keine Gefahr feststellen.
Die Ursache für den Brandgeruch blieb ungeklärt. Nach Einschätzung der Feuerwehr könnte ein technischer Defekt in der Belüftungsanlage des Kellergeschosses dafür verantwortlich sein – möglich wäre eine technische oder elektrische Verpuffung.
Therme wird wieder freigegeben
Nach der erneuten Inbetriebnahme der gesamten Anlage und der technischen Geräte konnten keine Brandgerüche oder weiteren Störungen mehr festgestellt werden. Die Therme lief wieder einwandfrei.
Gegen 11:00 Uhr nahm die Feuerwehr die Anlage offiziell wieder in Betrieb und übergab sie ordnungsgemäß an den Betreiber.
Schon gelesen? Nachbarschaftsstreit in Bayreuth eskaliert: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst
Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bayreuth und Neunkirchen vor Ort.
Der Rettungsdienst war mit 22 Kräften im Einsatz, darunter:
- Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
- Leitender Notarzt
- Einsatzleiter Rettungsdienst
- Drei Notärzte (einer per Rettungshubschrauber eingeflogen)
- Vier Rettungswagen des BRK Bayreuth
- Ein Rettungswagen des privaten Dienstes SKS
- Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung











Layla Carter und Gerwin Eisenhauer von DOOOM. Foto: Uli Zrenner
Symbolbild © stock.adobe | Christian Schwier