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Dachbodenbrand in Bayreuth: Kripo übernimmt Ermittlungen
In einem Mehrfamilienhaus in der Moltkestraße in Bayreuth ist am Samstagvormittag ein Brand im Dachboden ausgebrochen. Die Ursache ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen.
Nach Angaben der Feuerwehr erfolgte die Alarmierung um 10.09 Uhr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Im Dachbereich war dichter Rauch sichtbar.
Bereits am Samstag berichtete die Feuerwehr Bayreuth über den Einsatz. Sie war Teil von drei Einsätzen innerhalb von vier Stunden. Am Samstagnachmittag führten Feuerwehr Bayreuth, THW, BRK und Polizei eine Großübung mit dem Szenario „Brand im Tunnel Laineck“ durch. Ein arbeitsreicher Tag.
Brandherd im Dachboden lokalisiert und gelöscht
Die Feuerwehr evakuierte umgehend die oberste Wohnetage des Gebäudes. Ein Atemschutztrupp lokalisierte den Brand mithilfe einer Wärmebildkamera im Bodenbereich des Dachbodens. Die betroffene Stelle wurde geöffnet und das Feuer gezielt gelöscht.
Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Die Verrauchung beschränkte sich auf den Dachboden.
Keine Verletzten – Bewohner konnten zurückkehren
Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Kontrolle des angrenzenden Nachbargebäudes ergab keinen Befund.
Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt nun die Kriminalpolizei Bayreuth.












© Michael Christensen
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