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Ein Stück Normalität im Klinikalltag: Neuer Spielplatz in der Bayreuther Kinderklinik eingeweiht
Drei Monate Bauzeit, viele Spenden und ein großes Ziel: Kindern im Klinikum Freude schenken. Im Innenhof der Kinderklinik Bayreuth wurde der neue Spielplatz feierlich eröffnet.
Lachen, klettern, toben: Was für viele Kinder selbstverständlich ist, war für die jungen Patientinnen und Patienten der Bayreuther Kinderklinik in den vergangenen Monaten nicht möglich. Nun ist es endlich soweit: Der komplett erneuerte Spielplatz im Innenhof ist eröffnet – nach der Einweihung nahmen die ersten Kinder die neuen Geräte in Beschlag.
40.000 Euro Spenden für neue Spielgeräte
Der Umbau war ein Gemeinschaftswerk: Rund 40.000 Euro für Klettergerüst mit Rutsche kamen vollständig aus dem Spendentopf der Kinderklinik, die Kosten für Bodenbelag und Bauarbeiten in Höhe von 55.000 Euro übernahm die Klinikum Bayreuth GmbH. „Der neue Spielplatz ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir die Kinder ganzheitlich im Blick haben – nicht nur ihre Krankheit, sondern ihr gesamtes Wohlbefinden“, betonte Geschäftsführer Dietmar Pawlik in seiner Ansprache.
Neuer Spielplatz mit „Vier gewinnt“ eröffnet
Auch Landrat Florian Wiedemann und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger ließen es sich als Aufsichtsratsvorsitzender und Krankenhauszweckverbands-Vorsitzender nicht nehmen, bei der Einweihung dabei zu sein. Wiedemann hob die Strahlkraft der Kinderklinik für die ganze Region hervor: „57 Betten, eine Notaufnahme nur für Kinder und ein Team, das Tag und Nacht für die Kleinsten da ist – das vermittelt Eltern Sicherheit.“ Oberbürgermeister Ebersberger dankte ausdrücklich allen, die zum Wohlbefinden der Kinder im Klinikum sorgen.
Letztes Jahr hat das Klinikum ein neues Spielzimmer, ebenfalls durch Spenden finanziert, eingeweiht.
Dass die Freude groß ist, zeigte sich gleich im Anschluss: Mit einer Runde „Vier gewinnt“ übergab Ilona Golla, pädagogische Leiterin der Kinderklinik, die Spielfläche gemeinsam mit einem jungen Patienten offiziell an die Kinder. „Unser Ziel ist es, trotz Krankheit ein Stück Normalität und Lebensfreude zu schenken“, sagte sie.











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