Zuletzt aktualisiert am
Universitätsstiftung zeichnet drei Projekte aus
Erstmals hat die Universitätsstiftung Bayreuth drei Forschungspreise im Gesamtwert von 30.000 Euro verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte mit besonderer Innovationskraft und interdisziplinärer Relevanz.
Beim Sommerfest der Universität Bayreuth – dem UNIKAT 2025 – wurden am Wochenende zum ersten Mal die neuen Forschungspreise der Universitätsstiftung verliehen. Insgesamt 30.000 Euro wurden an drei herausragende Forschungsprojekte vergeben, die laut Jury weit über etablierte Fachgrenzen hinausdenken.
Schon gesehen? Feiern im Grünen: So war das UNIKAT 2025 in Bildern.
Michael Hohl, Vorsitzender der Universitätsstiftung, betonte die Bedeutung solcher Auszeichnungen:
„Die Preisträgerinnen zeigen eindrucksvoll, wie exzellente Forschung an der Universität Bayreuth neue Perspektiven eröffnet – sei es in der Grundlagenforschung, im interdisziplinären Dialog oder im gesellschaftlichen Kontext.“
Advanced Researcher Award: Bioaktive Pilze im Fokus
Den mit 10.000 Euro dotierten Advanced Researcher Award – „Breaking New Ground“ erhielt Prof. Dr. Johanna Pausch, Professorin für Agrarökologie.
In ihrem Projekt analysiert sie chemische Verbindungen, die Pilze im Wurzelraum freisetzen. Ziel ist es, globale Nährstoffkreisläufe besser zu verstehen – ein Ansatz, der laut Jury strategisch wichtige Kooperationen und neue Drittmittelperspektiven eröffnet.
Early Career Researcher Award: Giftige Blaualgen unter der Lupe
Ebenfalls 10.000 Euro gingen an Dr. Clara Martínez-Pérez, Leiterin der limnologischen Forschungsstation an der Universität Bayreuth. Sie wurde mit dem Early Career Researcher Award – „Exploring New Frontiers“ ausgezeichnet.
Ihr Projekt erforscht die Entstehung und Auflösung von Cyanobakterien-Blüten (auch Blaualgen genannt) auf Einzelzell-Ebene. Die neuartige Methodik verspricht großes Potenzial für künftige Forschungsansätze in der aquatischen Ökologie.
Beyond Research Award: KI und Diversität in der Lehre
Für ihr interdisziplinäres Projekt zur Nutzung von KI-Sprachmodellen im diversitätssensiblen Hochschulkontext erhielten Prof. Dr. Cristina Borgoni Gonçalves (Erkenntnistheorie) und Dr. Shalini Chakraborty (Angewandte Informatik) den Beyond Research Award – „Thinking Outside the Box“. Auch dieser Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Das Projekt verbindet Forschung, Lehre, Digitalisierung und Chancengleichheit und leistet damit einen Beitrag zur inklusiven Weiterentwicklung der Universität.













Baustelle Symbolbild: Pixabay
Symbolbild: Pixabay