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Großbrand in Pferdestall in Cottenbach: Schadenssumme von 1 Million
Beim Großbrand eines Pferdestalls in Heinersreuth-Cottenbach sind am Dienstagmorgen 16 Tiere ums Leben gekommen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf eine Million, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Am Dienstagmorgen ist bei Heinersreuth Cottenbach ein Pferdestall in Brand geraten.
Update vom 17. September, 13 Uhr
Die Polizei hat mittlerweile eine Schätzung zur Schadenssumme abgegeben: Sie liegt bei rund einer Million Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Update vom 16. September, 16 Uhr
Mittlerweile ist klar: 16 Tiere sind bei dem Brand ums Leben gekommen. Die anderen 34 Pferde wurden in umliegenden Ställen untergebracht. Ein Kriseninterventionsteam betreut die Pferdebesitzerinnen und Pferedebesitzer, die ihre Tiere verloren haben.
Update vom 16. September, 13:30 Uhr: Einsatz dauert an
Für die Nachlöscharbeiten hat die Feuerwehr schweres Gerät nachgefordert, um den Scheunenkomplex abzutragen und die im Stall verbliebenen Tiere zu bergen. Die genaue Anzahl der beim Brand verstorbenen Tiere kann erst nach dem Abschluss der Bergungsarbeiten gegen Abend genannt werden.
Ein Rettungswagen der BRK Bereitschaft Creußen ist gemeinsam mit der Drohneneinheit der BRK weiter vor Ort. Diese Drohnen sind gemeinsam mit Drohnen der Polizei und Feuerwehr damit beschäftigt, freilaufende Pferde zu suchen. Ein Tierarzt kümmert sich vor Ort bei Bedarf um die Tiere.
Update vom 16. September, 9 Uhr: Mehrere Pferde gestorben
Neuesten Informationen zufolge haben es nicht alle Pferde, die in dem Reitstall in Cottenbach untergebracht waren, aus dem brennenden Gebäude geschafft. „Nach derzeitigen Erkenntnissen befanden sich etwa 45 Pferde im Stall“, sagte Polizeipressesprecher Thomas Mertel. Etwa 30 Pferde hätten Anwohner bereits aus dem Stall befreien können, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. „Glücklicherweise haben sie sich durch ihren selbstlosen Einsatz nicht verletzt“, so Feuerwehr-Pressesprecherin Stephanie Bleuse. Die restlichen Tiere hätten es wohl nicht mehr geschafft. Zur genauen Anzahl der toten Pferde kann die Polizei derzeit keine Angaben machen, es seien aber zwischen 10 und 15 Pferde. „Eine Katastrophe für die Besitzer“, so Heinersreuther Bürgermeisterin Simone Kirschner, die ebenfalls vor Ort ist.
Zusammenhalt vor Ort
„Momentan hat die Polizei die Aufgabe, sich um die freilaufenden Tiere zu kümmern und den Verkehr abzusichern“, so Mertel weiter. Die Einsatzkräfte suchen unter anderem mit einer Drohne nach den Tieren. Einige seien mittlerweile auf einer Koppel in Sicherheit gebracht. Trotzdem ist weiterhin Vorsicht im Verkehr geboten. „Es kann immer sein, dass ein Pferd auf die Straße läuft“, so Mertel. Personen wurden bislang nicht verletzt, so Thomas Mertel. Eine nähere Schätzung zum Sachschaden kann die Polizei noch nicht geben, es handle sich aber um mehrere hunderttausend Euro.
Die Feuerwehr hat die Flammen mittlerweile gelöscht, das Gebäude sei aber einsturzgefährdet und derzeit nicht zugänglich, so Mertel. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
„Der Zusammenhalt vor Ort ist sehr gut“, sagt Simone Kirschner. Die Feuerwehr organisiere die Unterbringung der geretteten Pferde in den umliegenden Ställen. Auch unter unserem Beitrag bei Facebook bieten Leserinnen und Leser Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere an.
Artikel vom 16. September, 7:30 Uhr: Freilaufende Pferde
Das Feuer brach in einem Anwesen zwischen Cottenbach und dem Waldrand aus. 16 Feuerwehren mit rund 250 Einsatzkräften sind im Einsatz. Ob sich noch Pferde im Stall befinden, kann Feuerwehr-Pressesprecherin Stephanie Bleuse aktuell nicht sagen. „Wir können den Stall aktuell nicht betreten“, erklärt Bleuse gegen 7:30 Uhr. Einige Tiere liefen frei in der Umgebung umher.
Einsatz dauert den ganzen Tag an
Verletzt wurde bisher niemand. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich den ganzen Tag andauern.
Achtung Autofahrer
Autofahrer sollten auf den Straßen bei Cottenbach besonders vorsichtig sein. Dort könnten freilaufende Pferde unterwegs sein.
Eine Gefahr für Anwohner bestand laut Polizei zu keiner Zeit.











Symbolbild, erstellt mit KI
Bayreuther Kanapee ©Swutz