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Kinderbetreuung

Kitas in Bayreuth: Betreuungslage entspannt sich

von bt-Redaktion

Die Betreuungslage in Bayreuth hat sich entspannt. Trotzdem bleiben Übergangslösungen in Containern und teilweise veraltete Einrichtungen ein Thema für die Stadtverwaltung.

In den vergangenen Jahren waren die Plätze in den Bayreuther Kitas knapp bemessen. Mittlerweile lasse sich jedoch eine deutliche Entspannung feststellen, wie Sozialreferentin Manuela Brozat in der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses berichtete. Zum Teil liege das an den kürzlich neu geschaffenen Plätzen.

15 Plätze frei

„Aktuell schätzen wir die Zahl der freien Plätze auf insgesamt 15 Betreuungsplätze, aufgeschlüsselt in 11 Kindergarten- und vier Krippenplätze“, sagte Manuela Brozat. Diese Zahl sei allerdings nur eine Annäherung, die Verfügbarkeit könne sich von Tag zu Tag ändern. Zudem könnten freie Plätze je nach Bedarf flexibel zwischen Krippen- und Kindergartenkindern belegt werden. Das mache eine genaue Zuordnung schwer.

Gemessen an der Zahl der in Bayreuth wohnhaften Kinder ergebe sich eine Versorgungsquote von 61 Prozent für unter dreijährige Kinder und eine Quote von nahezu 100 Prozent im Bereich der Drei- bis Sechsjährigen. Laut Jugendamt gebe es derzeit keine Fälle von Kindern mit dringendem oder sehr dringendem Betreuungsbedarf, die keinen Platz erhalten.

Neue Einrichtungen und Abbau von Provisorien

Um den steigenden Bedarf langfristig zu decken, sind mehrere Neubauten in Planung: Beim Neubau der Diakonie in St. Johannis und bei der Sport-Kita der AWO auf der Jakobshöhe sind die Planungen laut Stadt fortgeschritten. Zudem sei eine Kita auf dem Zapf-Gelände angedacht. Dritter Bürgermeister Stefan Schuh sagte: „In der Quantität haben wir uns verbessert. Jetzt müssen wir noch an die Qualität denken und die Übergangslösungen in Containern sowie den zum Teil mangelhaften Bestand angehen.“

Die Bedarfsplanung für die kommenden Jahre soll künftig von einem professionellen Anbieter durchgeführt und mittelfristig finanziert werden. Die Mittel sollen im Haushalt 2027 eingeplant werden.