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Feuerwehr

Küchenbrand in der Kulmbacher Straße: Eine Person leicht verletzt

Am Montagabend geriet eine Küchenzeile in der Kulmbacher Straße in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell, sodass sich der Brand nicht auf weitere Wohnungen ausbreiten konnte.

Am Montagabend, gegen 20:10 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Küchenbrand in der Kulmbacher Straße alarmiert. „Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Küchenzeile, es entstand starker Rauch, der sich in der ganzen Wohnung ausbreitete“, erklärt Simon Trendel, Pressesprecher der Feuerwehr Bayreuth vor Ort.

Feuer schnell gelöscht

Die Feuerwehr bereitete sofort einen Löschangriff vor und evakuierte parallel die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses. Das Feuer konnte nach wenigen Minuten gelöscht werden, so Trendel. Alle Bewohner hatten sich bereits selbst in Sicherheit gebracht. Der Bewohner der Wohnung, in der der Brand ausgebrochen ist, ist durch eine Rauchgas-Intoxikation leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Die anderen Hausbewohner konnten nach kurzer Zeit wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute sowie zwei Rettungswagen mit sieben Einsatzkräften vor Ort, so Trendel.

Heißes Fett gerät in Brand

Der Brand soll beim Kochen mit heißem Fett entstanden sein, wie Polizeihauptkommissar Michael Trat berichtet: „ Das Fett spritzte und geriet in Brand. Das Feuer breitete sich schnell über das Kochfeld und die Küchenzeile aus. Für den Mann selbst nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.“ Da die Feuerwehr schnell löschen konnte, beschränkte sich der Vollbrand auf die betroffene Wohnung im Erdgeschoss. Die betroffene Wohnung ist allerdings nicht mehr bewohnbar.

Polizei spricht von hohem Sachschaden

Der Rauch führte jedoch zu Schäden auch außerhalb der Wohnung, vor allem an der Fassade, an der der Rauch nach oben gezogen ist. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 80.000 bis 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Bayreuth war am Montagabend bereits vor Ort, am Dienstag sollen Brandermittler die weiteren Untersuchungen aufnehmen. Die Polizei prüft den Verdacht fahrlässiger Brandstiftung. Sie ermittelt also, ob der Bewohner seiner Sorgfaltspflicht, das Feuer zu verhindern, nicht nachgekommen ist.