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Polizei

Kühlanhänger ohne Kühlung: Polizei Bayreuth stoppt Lkw-Fahrerin auf der A9

Bei einer Kontrolle zum Sonn- und Feiertagsfahrverbot auf der A9 hat die Verkehrspolizei Bayreuth einen Sattelzug gestoppt, dessen Kühlanhänger offenbar nur zum Schein eingesetzt wurde. 

Bei Kontrollen zum Sonn- und Feiertagsfahrverbot hat die Verkehrspolizei Bayreuth am vergangenen Wochenende einen Sattelzug mit Kühlanhänger überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die Fahrerin offenbar versuchte, die Beamten über die Ladung zu täuschen.

Chips im Kühllaster

Die 30-jährige Fahrerin gab an, leicht verderbliche Waren zu transportieren und damit unter eine Ausnahme vom Fahrverbot zu fallen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten jedoch fest, dass der Kühlanhänger auf +20 Grad eingestellt war. Geladen waren nach Angaben der Polizei Chips.

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Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten

Zusätzlich ergab die Auswertung der Fahrtenschreiber, dass die Fahrerin mehrfach gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatte. Sie erwartet nun eine empfindliche Geldbuße im vierstelligen Bereich.

Geldbuße für Transport-Unternehmen

Auch das Transportunternehmen, für das die Frau unterwegs war, muss mit einer entsprechenden Geldbuße rechnen. Nach Angaben der Polizei hatte das Unternehmen die Fahrt nicht untersagt und sich dadurch einen Wettbewerbs- und Vermögensvorteil verschafft.