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Landesweiter Probealarm: Bilanz aus Oberfranken
Der heutige landesweite Probealarm in Oberfranken verlief nach ersten Erkenntnissen insgesamt positiv. Vereinzelt kam es laut Regierung von Oberfranken jedoch zu kleineren technischen Verzögerungen bei den Warnmeldungen.
Die Warnmeldungen wurden am 12. März über das Modulare Warnsystem an Warn-Apps wie NINA oder KATWARN sowie erstmals auch über Cell-Broadcast versendet.
Anders als beim bundesweiten Warntag, bei dem Warnungen der höchsten Stufe laut ausgegeben werden, blieben die Meldungen beim landesweiten Alarm auf stummgeschalteten Geräten lautlos. Erstmals wurde zudem die Entwarnung über Cell-Broadcast getestet.
Sirenen und Lautsprecher im Einsatz
In Oberfranken beteiligten sich 159 Kommunen mit über 900 Sirenen sowie Lautsprecherwagen. Nur vereinzelt kam es zu technischen Ausfällen. Mit jedem Probealarm werden die Systeme unter realen Bedingungen getestet, Schwachstellen erkannt und die Effizienz zukünftiger Alarmierungen optimiert.
Innenminister zieht positives Fazit
Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann erklärte: „Nach einem ersten Überblick verlief der Probealarm überwiegend störungsfrei und wir haben mit unserem Warnmittel-Mix die Bevölkerung auf verschiedenen Wegen erreicht.“ Das Bayerische Melde- und Lagezentrum für den Bevölkerungsschutz löste um 11:00 Uhr erfolgreich die Warnstufe 2 aus, die teilnehmenden Kreisverwaltungsbehörden nutzten ab 11:00 Uhr eigene Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherdurchsagen.
Herrmann betonte die kontinuierlichen Investitionen in den Katastrophenschutz:
„In den letzten Jahren haben wir jeweils mehr als 45 Millionen Euro bereitgestellt. Das hohe Niveau wird auch im Doppelhaushalt 2026/2027 fortgeführt.“
Besonders das Sirenennetz soll weiter ausgebaut werden. Der Minister rief zudem zur Eigenvorsorge auf.
„Jeder sollte wissen, wie er sich bei Bränden, Hochwasser oder Stromausfall verhält und entsprechende Vorräte anlegen.“












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