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Maibaum-Diebstahl in Bayreuth: Bier und Spanferkel als „Lösegeld“ gefordert
Mit einer nächtlichen Aktion haben junge Diebe den Bayreuther Maibaum gestohlen und stellen kuriose Forderungen. Die Stadt reagiert pragmatisch und erfüllt die Bedingungen, eine der letzten Aktionen des amtierenden Oberbürgermeisters.
Diebstahl in der Nacht
Wie die Stadt mitteilt, haben die „Langfinger“ aus Tressau-Kirchenpingarten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Maibaum entwendet, der zuvor am Bauhof gelagert war. Der Baum war eigentlich für den Marktplatz vorgesehen.
Kuriose Forderungen an die Stadt
Die Forderung der Diebe richtete sich direkt an das Stadtoberhaupt: 90 Liter Bier, 10 Liter alkoholfreies Bier und ein Spanferkel. Ohne diese Gegenleistung, so die Ansage, würde der Maibaum nicht an seinen Platz zurückkehren.
Oberbürgermeister reagiert vor Ort
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger ließ sich nicht lange bitten und erschien persönlich am Ort des Geschehens, um das geforderte ‚Lösegeld‘ zu übergeben.
„Wir beißen in den sauren Apfel und zahlen“, erklärte er. „Schließlich ist der Maibaum mit seinen Zunftzeichen eine Zierde unseres Marktplatzes.“
Es ist eine ungewöhnliche Aufgabe und zugleich eine seiner letzten Amtshandlungen, bevor er Ende April das Amt an Andreas Zippel übergibt.
Maibaum kehrt zurück auf den Marktplatz
Am Donnerstag, 30. April, soll der rund 20 Meter hohe Maibaum wieder an seinem angestammten Platz im Herzen der Bayreuther Fußgängerzone aufgestellt werden, durch die Mitarbeiter des Stadtbauhofs.
Ob die Diebe im Nachhinein vielleicht doch mehr hätten verlangen können, bleibt offen. Der Maibaum steht jedenfalls bald wieder dort, wo er hingehört. Ein Dank geht an den Oberbürgermeister.
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