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Mehrere Wasserrohrbrüche in Bayreuth: Hetzennest hat wieder Wasser
Ein langer Einsatz ist zu Ende. Nach mehreren Wasserrohrbrüchen in der Lotzbeckstraße im Bayreuther Stadtteil Hetzennest fließt seit heute Nachmittag wieder in allen betroffenen Häusern Trinkwasser.
Rund 60 Häuser zwischen Kreuz und Altstadt waren zeitweise von der Versorgung abgeschnitten. Für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Einsatzkräfte der Stadtwerke Bayreuth bedeutete das rund 24 Stunden Ausnahmezustand. Was ursprünglich innerhalb eines Tages behoben werden sollte, führte zu unerwarteten Folgeschäden, die inzwischen ebenfalls repariert sind.
„Das Wasser für alle Häuser fließt wieder“, teilt der Stadtwerke-Pressesprecher Jan Koch am Donnerstag um 14 Uhr mit. Die Stadtwerke danken den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während des langen Einsatzes.
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Wasserrohrbrüche in der Lotzbeckstraße: 60 Häuser betroffen
Am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr wurde der erste Rohrbruch gemeldet. Zwei weitere Schäden folgten kurz nach 17 Uhr. Die Einsatzteams lokalisierten die Schadstellen schnell und trennten die betroffenen Leitungen vom Netz. Dennoch waren rund 60 Häuser ohne Trinkwasser.
„Warum es innerhalb so kurzer Zeit zu mehreren Rohrbrüchen kam, können wir aktuell noch nicht sagen“, sagte Pressesprecher Jan Koch. Die Ursache bleibt vorerst unklar.
Um die Versorgung sicherzustellen, richteten die Stadtwerke eine Notversorgung über Hydranten ein. Zunächst standen diese in der Lotzbeckstraße vor den Hausnummern 7 und 17. Später musste ein Hydrant in die Jakob-Fuchs-Straße verlegt werden.
Gleichzeitig sperrten die Einsatzkräfte die Lotzbeckstraße beidseitig ab der Jakob-Fuchs-Straße. Der Anliegerverkehr blieb jedoch möglich.
Folgeschäden verlängern den Einsatz
Die Reparaturen sollten ursprünglich bis Mitternacht abgeschlossen sein. Doch im Verlauf der Arbeiten trat ein weiterer Schaden auf. In der Nacht kam es zudem zu einem Folgeschaden in einer Sackgasse hinter der Baustelle.
Bevor die Teams dort weiterarbeiten konnten, mussten sie zunächst eine Baugrube verfüllen. Dadurch verzögerte sich die vollständige Wiederherstellung der Versorgung, berichtet die Stadtwerke.
Schrittweise Rückkehr des Wassers
Gegen 4:30 Uhr am Donnerstagmorgen erhielten rund 50 der 60 betroffenen Häuser wieder Trinkwasser. Für die letzten zehn Häuser dauerte der Einsatz länger, weil Teams der Stadtwerke und eines beauftragten Tiefbauunternehmens nach vielen Stunden ausgetauscht werden mussten.
Am späten Vormittag liefen die Arbeiten weiter. Schließlich konnte auch der letzte Rohrbruch behoben werden.











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