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„Mein Main soll sauber sein!“: Hunderte Kilo Müll gesammelt
Am vergangenen Samstag machten engagierte Bayreutherinnen und Bayreuther ihre Stadt zu einer großen Putzaktion. Was dabei zusammenkam, überrascht selbst die Organisatoren.
Unter dem Motto „Mein Main soll sauber sein!“ fand am Samstag, 28. März, eine stadtweite Müllsammelaktion in Bayreuth statt. Organisiert vom Stadtbauhof Bayreuth beteiligten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter Familien, Vereine und lokale Unternehmen. Mehrere hundert Kilogramm Abfall wurden aus Grünanlagen, Mainauen, Spielplätzen und Straßenrändern entfernt.
„Mein Main soll sauber sein!“ So lief die Aktion ab
Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen zogen die Teilnehmenden mehrere Stunden lang durch die Stadt. Gesammelt wurde überall dort, wo Abfall besonders störend ist, entlang der Gewässer in den Mainauen, auf Spielplätzen und an Straßen. Die Resonanz war groß und das Ergebnis sichtbar.
Besonders auffällig war die breite Beteiligung. Neben Familien engagierten sich auch Firmen wie die BAT, British American Tobacco Germany, und die CYBEX GmbH sowie der Bezirksfischereiverein Bayreuth aktiv mit.
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Stadtbauhof zieht positives Fazit
Bernd Sellheim, Dienststellenleiter des Stadtbauhofs Bayreuth, zeigte sich beeindruckt. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich freiwillig für unsere Umwelt einsetzen.“ Für ihn beweist die Aktion, dass bürgerschaftliches Engagement im Umweltschutz wirkt und dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.
Die Müllsammelaktion soll nicht nur kurzfristig reinigen, sondern langfristig das Bewusstsein für Umweltverschmutzung und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen schärfen.
Selbst mitmachen So geht’s
Wer in Bayreuth selbst aktiv werden möchte, kann sich beim Stadtbauhof melden. Das nötige Equipment wie Handschuhe, Säcke und Greifzangen wird kostenlos ausgeliehen.
Kontakt per E-Mail an stadtbauhof@stadt.bayreuth.de
oder telefonisch unter 0921/25-1848.











Symbolbild: Pixabay
Wer dauerhaft auf Leitungswasser statt Flaschengetränke umsteigt, spart rund 216 kg CO2 pro Jahr. © Sina Dornberger