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Kulturkiosk „Zur Seebühne“

Nach Einbruch blickt Kulturkiosk nach vorn

Einbruch am Kulturkiosk in Bayreuth: Unbekannte stahlen Boxen und beschädigten das Zelt. Doch Betreiber Coco Sturm findet auch im Ärger etwas Positives – und blickt voller Energie auf „House am See“.

Der Betreiber des beliebten Auenkiosks richtet den Blick nach vorne. Zwar werden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, doch das Vertrauen in die Bayreuther bleibt groß: „99,99 Prozent der Leute sind unsere Freunde und Unterstützer.“

„Was kümmert’s die stolze Eich‘, wenn sich ein Borstenviech am Zelt wetzt?“

Einbruch am Kulturkiosk in Bayreuth

Am Freitag, den 29. August, veröffentlichte der Kulturkiosk „Zur Seebühne“ in der Wilhelminenaue Bayreuth einen beunruhigenden Facebook-Post. In der Nacht zuvor war das Kioskzelt aufgeschlitzt worden. Unbekannte entwendeten zwei Lautsprecher vom Typ Alto TS 315, zwei Subwoofer Pro Achat sowie einen Bollerwagen.

Und das alles nur eine Woche vor der Veranstaltung „House am See“ von Cocos Team.

Der Bollerwagen wurde im Bach gefunden

Im Gespräch mit unserer Redaktion teilte Coco, dass der Bollerwagen im nahgelegen Bach gefunden wurde.“Die Vorsitzende der Kleingartenkolonie hat ihn zurückgebracht. Das zeigt, dass wir in Bayreuth auch aufeinander aufpassen“, sagt Sturm.

Einen Silberstreif am Horizont sehen

Die Täter hinterließen erhebliche Schäden an den Zeltplanen. Doch das Team reagierte sofort: Bereits am Abend nach dem Einbruch war das Zelt repariert. Auch eine neue Musikanlage war schnell organisiert.

„Ich sehe es nicht ein, mich dadurch aus der Ruhe bringen zu lassen“, erklärt Sturm.

„Vielleicht war es sogar ein Wink des Schicksals, dass wir für unsere nächste große Veranstaltung eine bessere Anlage brauchen.“