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Nach Stunden der Sorge: Vermisster Rentner bei Waischenfeld gefunden
Ein Rentner aus dem Raum Waischenfeld kehrte am Sonntag nicht wie erwartet nach Hause zurück – seine Frau schlug Alarm. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte suchten mit Hochdruck, sogar Drohnen und Hunde standen bereit. Am Ende wurde der Mann verletzt, aber lebend gefunden.
Als ihr Mann am Sonntag, den 27. Juli 2025, stundenlang nicht nach Hause zurückkehrte, wählte eine 72-jährige Frau aus einem Waischenfelder Ortsteil besorgt den Notruf. Der Rentner war am Vormittag mit unbekanntem Ziel aufgebrochen – und blieb zunächst verschwunden.
Einsatzkräfte suchen mit Großaufgebot
Weil der Mann als zuverlässig gilt und gesundheitlich angeschlagen ist, konnte ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden. Die Pegnitzer Polizei leitete deshalb umgehend eine groß angelegte Suchaktion ein. Neben mehreren Streifen waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Eine Rettungshundestaffel und Drohnen standen bereits bereit, um die Suche nach dem Vermissten weiter auszuweiten.
Rentner war im Wald gestürzt
Zum Glück kam es nicht mehr dazu: Eine Polizeistreife konnte den Senior in einiger Entfernung von seinem Wohnhaus aufgreifen. Wie sich herausstellte, war er im Wald gestürzt und hatte sich dabei Schürfwunden sowie eine Platzwunde am Kopf zugezogen, so die Polizei. Danach habe er sich – angeschlagen, aber auf eigenen Beinen – auf den Heimweg gemacht.
Der Mann wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, eine stationäre Aufnahme war jedoch nicht erforderlich.
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Polizei lobt ehrenamtliche Helfer
Was bei diesem Einsatz besonders auffiel: das eingespielte Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst und das beeindruckende Engagement der überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie stehen oft dann bereit, wenn schnelle Hilfe den Unterschied macht und sorgen dafür, dass viele Vermisstenfälle wie dieser ein gutes Ende nehmen.











Einbruch Symbolbild: Pixabay
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