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Natur und Umwelt

Neue Streuobstwiese in St. Georgen

Mit einer neuen Streuobstwiese neben dem Friedhof St. Georgen möchte die evangelische Kirchengemeinde einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – zugleich soll auch das Ortsbild aufgewertet und die Bildung gefördert werden.

„Zusätzliche Bäume im Stadtteil sorgen für mehr Frischluft“, erklärt Dominik Frieling, der Umweltbeauftragte der Kirchengemeinde. Die Aktion fand auf der Freifläche südlich des Friedhofs St. Georgen statt.

Freiwillige pflanzen 15 Obstbäume

Freiwillige pflanzten insgesamt 15 Obstbäume. Unterstützt wurden sie dabei von Eltern und Kindern der Grundschule St. Georgen. Die Pflanzaktion wurde finanziell durch die Stadt Bayreuth und das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert. Auch der Lions Club Bayreuth-Thiergarten begleitete das Projekt.

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Die Kirchengemeinde und die Grundschule übernehmen gemeinsam die Pflege. Sie werden außerdem die Früchte der Wiese ernten, darunter Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Walnüsse, Haselnüsse, Esskastanien und Quitten.

Ein Ort für Gemeindegruppen und Schulklassen

Die Streuobstwiese soll nach den Worten der Umweltbeauftragten Dominik Frieling und Claudia Heiß nicht nur ökologisch wirken, sondern auch ein Lern- und Begegnungsort sein. Gemeindegruppen und Schulklassen sollen das Areal nutzen können.

Wichtige Grünfläche für frische und kühle Luft

Gesa Thomas, Klimamanagerin der Stadt Bayreuth, bezeichnete das Gelände als „eine der wenigen Grünflächen im Stadtteil, wo kühle Luft entstehen kann“. Solche Orte seien wichtig, damit sich Menschen auch an heißen Tagen im Freien aufhalten können.