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onesto Tigers: Kaderplanung stockt wegen Israel-Verfahren
Die Tigers wollen ihren Kader weiter verstärken – doch der laufende Rechtsstreit mit Ex-Kapitän Moritz Israel bremst die Planung. Auch innerhalb der Mannschaft scheint seine Rückkehr keine Option zu sein.
Die onesto Tigers arbeiten weiter intensiv daran, die noch offenen Positionen im Oberliga-Kader sinnvoll und im Rahmen des verfügbaren Budgets zu besetzen. Das schreibt der Verein in einer Mitteilung am Dienstag, den 29. Juli. Nach der Verpflichtung von Conner McLeod als zweitem Torwart stehen mindestens noch je ein Spieler für Abwehr und Angriff auf der Liste.
Kaderplanung gestaltet sich schwierig
Ein schneller Abschluss weiterer Personalentscheidungen werde jedoch durch die weiterhin ungeklärte Situation um Moritz Israel erschwert. Gegen den früheren Kapitän, dem der Verein nach mehreren Vorfällen fristlos gekündigt hatte, läuft aktuell ein Gerichtsverfahren. Der Kapitän aus der letzten Saison war fristlos gekündigt worden und geht dagegen gerichtlich vor. Was genau ihm vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Er soll anderen Spielern gegenüber mehrfach ausfällig geworden sein. Mehrere Vergleichsangebote seien von Israel abgelehnt worden, so die onesto Tigers. Die finanziellen Folgen dieses Rechtsstreits seien derzeit noch nicht absehbar – und würden so die endgültige Kaderplanung blockieren.
Spieler offenbar gegen Rückkehr Israels
Klar positioniert hat sich unterdessen die Mannschaft. Bei einer internen Videokonferenz mit Trainerteam und Spielern hätten sämtliche Führungsspieler eine mögliche Rückkehr Israels abgelehnt, heißt es in der Pressemeldung. Diese Option, von Israel offenbar favorisiert, sei laut Mannschaftsrat nicht tragbar. Zu tief seien die Gräben nach den Ereignissen der Vorsaison. Die Position der Spieler bestärkt die sportliche Leitung und Geschäftsführung in ihrer Linie: Die freie Sturmposition soll lieber mit einem jungen, entwicklungsfähigen und kostengünstigeren Spieler besetzt werden.
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Verzögerung bis in den September zu erwarten
Bis zum Arbeitsgerichtstermin im September ist mit keiner Entscheidung zu rechnen. Entsprechend wird die Geduld aller Beteiligten weiter auf die Probe gestellt.











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