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Polizei stoppt Mähdrescher-Transport mit Überbreite auf der A 9

Ein Mähdrescher aus Spanien auf dem Weg nach Polen sorgte auf der A9 bei Bayreuth für Ärger – zu breit, ohne passende Genehmigung und mit einem Fahrer, der teils 16 Stunden ohne Pause fuhr.

Am Donnerstagvormittag, den 14. August, hat die Verkehrspolizei Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd einen überbreiten Großraumtransport aus dem Verkehr gezogen. Die Verkehrspolizei berichtet:

Mähdrescher auf dem Weg nach Polen

Das Gespann war auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs und hatte einen Mähdrescher geladen, der von Spanien nach Polen gebracht werden sollte.

Zwar legte der Fahrer eine Ausnahmegenehmigung für Deutschland vor, doch bei einer Vermessung stellten die Beamten fest: Das landwirtschaftliche Gerät war knapp 20 Zentimeter breiter als erlaubt – die Genehmigung damit ungültig. Außerdem konnte der polnische Fahrer das Dokument nicht lesen. Das ist aber wichtig, damit der Fahrer die Vorgaben aus dem Dokument umsetzen kann.

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Weiterfahrt gestoppt und Bußgeld angeordnet 

Die Weiterfahrt wurde gestoppt, bis die Transportfirma eine neue Genehmigung beantragt und eine begleitende Person organisiert, die den Bescheid versteht und umsetzt.

Bei der Kontrolle kam noch mehr ans Licht: Die Fahrerkarte des 45-Jährigen zeigte, dass er in den vergangenen Wochen teils bis zu 16 Stunden am Stück ohne Pause unterwegs war. Die Polizei behielt deshalb 1.200 Euro Sicherheitsleistung ein. Auch auf die Firma kommt ein Bußgeld zu – sie muss künftig ihre Touren so planen, dass die gesetzlichen Lenkzeiten eingehalten werden.