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Gedenktag

Schweigeminute und Ausstellung in Bayreuth: Gedenken an die Opfer des Ukraine-Kriegs

Auf der Maximilianstraße lädt die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft UA Bayreuth e.V. gemeinsam mit der ukrainischen Community in Bayreuth zu einer Schweigeminute mit anschließender Ausstellung ein.

In den Nachrichten gab es in der vergangenen Woche zumindest Hoffnung auf eine mögliche Lösung für den nun schon seit mehr als drei Jahren andauernden Krieg. Doch der Krieg dauert weiter an, und Menschen sterben weiterhin.

Einen Tag vor dem ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August wird in Bayreuth an die Menschen erinnert, die durch russische Angriffe ihr Leben verloren haben. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Soldatinnen und Soldaten, die sich noch immer im Krieg befinden. In der Ukraine selbst findet jeden Tag um 9 Uhr morgens eine Schweigeminute statt.

In Bayreuth möchten die Organisatoren diese Schweigeminute am Samstag, den 23. August, ebenfalls um 9 Uhr durchführen. Im Anschluss an die Schweigeminute öffnet die von der Gesellschaft initiierte Ausstellung „Die Kraft der Unbeugsamkeit“.

Ausstellung „Die Kraft der Unbeugsamkeit“

Die Exponate sollen zeigen, wie viel Stärke, Widerstandskraft und Hoffnung die Menschen in der Ukraine in diesen schwierigen Zeiten bewahren. Jedes Ausstellungsstück erzählt eine symbolische Geschichte und verbindet diese mit der neuen Heimatstadt Bayreuth.

„Viele kennen das Land nur aus den Nachrichten, doch hinter diesen Schlagzeilen stehen Menschen, Kultur und Geschichten. Wir sind dankbar, in Bayreuth Schutz vor dem Krieg gefunden zu haben – und möchten den Menschen hier ein Stück unserer Ukraine zurückgeben: mit Traditionen, Erinnerungen und Symbolen, die zeigen, was uns trägt und stark macht“, erklärt Anastasiia Havrylova von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft UA Bayreuth e.V..

Die Ausstellung ist bis 11 Uhr geöffnet und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, die ukrainische Kultur und Lebenswelt näher kennenzulernen und gleichzeitig ins Gespräch mit den Betroffenen zu kommen.

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