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Schwerer Verkehrsunfall auf der Bindlacher Allee
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bindlacher Allee in Bayreuth sorgt am Donnerstagnachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Trotz der Wucht des Aufpralls blieben alle Insassen glücklicherweise nur leicht bis mittelschwer verletzt.
Ein PKW und ein LKW kollidierten am Donnerstagnachmittag, dem 5. März, gegen 15:25 Uhr auf der Bindlacher Allee in Höhe des Möbelhauses ROLLER. Die Straße musste gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich Laineck und Industriegebiet Ost führte. Trotz Vollbremsung konnte der LKW die Kollision nicht verhindern.
PKW durch Aufprall in Graben geschleudert
Der LKW traf laut der Polizei die Fahrerseite des PKWs, als die Fahrerin mit ihrem BMW ein Wendemanöver in der Bindlacher Allee durchführte. Der Wagen wurde mehrere Meter weit weggeschleudert und kam im Graben neben der Fahrbahn zum Stehen. Die Fahrerin konnte zunächst nicht aussteigen. Ein Mitfahrer befreite sich selbst und wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.
Schonende Rettung der Fahrerin
Die Feuerwehr befreite die Fahrerin schonend, um Rücken- und Halsverletzungen zu vermeiden. Dazu wurde das Dach des PKWs mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt.
Mit Rettungsleine und stabiler Trageplatte wurde die Patientin vorsichtig auf die Trage des Rettungsdienstes gelegt. Sie zog sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu und wurde zusammen mit ihrem Mitfahrer ins Krankenhaus gebracht.
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Aufräumen und Verkehr
Nach der Rettung wurde die Unfallstelle gereinigt und der Brandschutz bis zum Abtransport des PKWs aufrechterhalten. 31 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.
Die Bindlacher Allee blieb während der Bergung rund anderthalb Stunden gesperrt, was zusätzlich zu den bestehenden Umleitungen wegen der Hochbrücken-Bauarbeiten zu Staus führte.
Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 30.000 Euro.












Archivfoto: Stadtwerke Bayreuth
Bild mit KI erstellt.