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Sicher zur Schule: 5 Tipps für einen unfallfreien Schulweg
Morgen beginnt für die Schulkinder in Bayern der erste Schultag. Besonders die Erstklässler starten voller Aufregung in einen neuen Lebensabschnitt – und sind dabei häufig noch unsicher im Straßenverkehr.
Wir haben bei der Polizei nachgefragt und fünf wichtige Tipps für einen sicheren Schulweg erhalten.
1. Autofahrer: Extra vorsichtig fahren
Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten von Autos oft noch nicht richtig einschätzen. „Aus diesem Grund kommt es zu Verhaltensweisen, mit denen Erwachsene nicht rechnen“, sagt Polizei-Pressesprecher Alexander Zink. Rund um Schulen sollten deshalb alle Autofahrer in den kommenden Wochen besonders langsam und aufmerksam fahren.
2. Den Schulweg vorher üben
Jeder Schulweg hat seine Tücken: unübersichtliche Kreuzungen, schlecht einsehbare Straßen oder vielbefahrene Übergänge. Zink rät deshalb: Eltern sollten den Weg gemeinsam mit ihren Kindern abgehen. „Die Kinder sollten selbst erklären können, welche Stellen warum gefährlich sind.“
3. Elterntaxis vermeiden
Auch wenn es gut gemeint ist: Kinder direkt vor der Schultür abzusetzen, schafft gefährliche Situationen. Viele Autos auf engem Raum führen leicht zu Chaos. „Deshalb raten wir, lieber den Bus zu nutzen oder die Kinder etwas abseits der Schule bereits abzusetzen“, sagt Zink.
4. Immer anschnallen
Sollte man für den Schulweg nicht auf das Auto verzichten können, gilt: Sicherheit zuerst! Kinder müssen im Auto selbstverständlich stets angeschnallt sein. „In den ersten drei Schultagen werden wir besonders auf die Gurtpflicht achten und konsequent verwarnen“, kündigt der Polizist an. Dahinter steckt eine Aktion des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren: Vom 16. bis 19. September führt die Polizei verstärkte Kontrollen rund um Schulen und Kitas zur Einhaltung der Gurtpflicht durch.
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5. Polizei als Ansprechpartner nutzen
In den ersten Wochen nach dem Schulstart sind Polizeikräfte als Ansprechpartner an den Schulen präsent. „Wir freuen uns, wenn wir ins Gespräch kommen und Sie uns etwaige Probleme schildern“, sagt Alexander Zink.












Symbolbild: Pixabay
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