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Polizei

Transport eines seltenen Porsche in Bayreuth unterbrochen

Ein besonders seltener Porsche im Wert von rund einer halben Million Euro wurde am Dienstag beim Transport auf der A9 bei Bayreuth von der Verkehrspolizei angehalten. Das Fahrzeug war auf dem Weg von Hamburg nach Kitzbühel.

Gegen 13:00 Uhr bemerkten die Beamten einen Transporter an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd mit Anhänger. Darauf stand ein Porsche GT2 RS mit 700 PS. Das Modell gehört zu einer Serie, von der weltweit nur etwa 200 Exemplare existieren.

Der 60-jährige Fahrer konnte nachweisen, dass das Fahrzeug kürzlich verkauft wurde. Es sollte zu seinem neuen Besitzer nach Tirol gebracht werden.

Streitpunkt: privater oder gewerblicher Transport?

Der Fahrer erklärte, es handle sich um einen privaten Transport. Das Gewerbeaufsichtsamt bewertete die Situation jedoch anders. Laut Behörde lag ein gewerblicher Transport vor. Dadurch wurde eine Geldstrafe in Höhe von mehreren Tausend Euro fällig.

Fehlendes Kontrollgerät stoppt die Weiterfahrt

Da für den gewerblichen Transport ein digitales Kontrollgerät vorgeschrieben ist, hätte das Zugfahrzeug entsprechend ausgerüstet sein müssen. Dieses Gerät fehlte. Deshalb untersagte die Polizei die Weiterfahrt.

Erst nachdem ein korrekt ausgestattetes Ersatzfahrzeug eintraf, durfte der seltene Porsche seine Reise nach Kitzbühel fortsetzen.