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Wer liest in Bayreuth am besten vor?
Diese Frage entscheidet sich am 26. Februar 2026 beim Stadtentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Sieben Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide treten in der RW21 Stadtbibliothek gegeneinander an.
Der Wettbewerb beginnt am 26. Februar um 15 Uhr in der RW21 Stadtbibliothek, Richard-Wagner-Straße 21 in Bayreuth. Die Teilnehmenden lesen ausgewählte Textstellen und stellen ihr Können vor Publikum und Jury unter Beweis.
In der Jury sitzen erfahrene Vorlesepatinnen und -paten, Frau Scholz von der Buchhandlung im KirchenEck sowie Herr Weinreich, Leiter der RW21 Stadtbibliothek. Sie bewerten Lesetechnik, Textverständnis und Ausdruck.
Sieben Schulsieger treten gegeneinander an
Die sieben Kinder haben sich zuvor in ihren Schulen durchgesetzt. Nun vertreten sie ihre Einrichtungen auf Stadtebene. Wer gewinnt, qualifiziert sich für die nächste Runde auf Bezirks- und später auf Landesebene. Am Ende steht das Bundesfinale im Juni mit den 16 Landessiegerinnen und -siegern.
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Einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands
Der Vorlesewettbewerb wurde 1959 ins Leben gerufen und zählt mit rund 600.000 Teilnehmenden pro Jahr zu den größten und ältesten Schülerwettbewerben in Deutschland. Bundesweit beteiligen sich über 7.000 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler an den regionalen Entscheiden. Mehr als 650 Wettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weiteren kulturellen Einrichtungen organisiert.
Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner (Thienemann Verlag).
Ziel: Lesefreude und Lesekompetenz stärken
Veranstalter ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist es, die Begeisterung für Bücher zu fördern, die Lesekompetenz von Kindern zu stärken und sie zu ermutigen, neue Perspektiven zu entdecken.
Auf der Website des Wettbewerbs veröffentlicht die Stiftung regelmäßig kuratierte Buchempfehlungen zu verschiedenen Themen.
Gefördert werden die regionalen Entscheide unter anderem von mehreren Sparda-Banken und ihren Stiftungen.











Oberbürgermeister Thomas Ebersberger hat mit Kirstin Köhler vom Klimaschutzmanagement der Stadt Bayreuth und Nicola Mattern von der BMTG (v. re.) die neuen Solarbänke in der Opernstraße eingeweiht. © Stadt Bayreuth
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