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ZOH Bayreuth: Wöchentlicher Bericht der Polizei zu Einsätzen an der Haltestelle
Die Sicherheitslage rund um die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) in Bayreuth war vergangene Woche ruhig. Lediglich ein verbaler Streit und ein Rettungswagen-Einsatz sind zu verzeichnen.
Die Polizei Bayreuth Stadt informiert nun jeden Dienstag über die aktuelle Lage an der ZOH, um transparent zu zeigen, was die Polizei im Laufe einer Woche dort zu tun hat. Wir ergänzen diesen Artikel wöchentlich, um Geschehnisse an der ZOH hier übersichtlich und transparent darzustellen.
Bericht vom 9. Dezember: Streit und medizinischer Zwischenfall
Die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt verzeichnet eine ruhige Woche an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH). Wie aus der aktuellen Mitteilung hervorgeht, blieb das Einsatzaufkommen überschaubar. Streifen waren täglich vor Ort, führten Kontrollgänge durch und standen Passanten sowie Buspersonal für Gespräche zur Verfügung.
Am Donnerstagmorgen, den 4. Dezember, mussten die Beamten einen lautstarken Streit unter mehreren Jugendlichen an der Stadtmauer verbal beruhigen. Am Nachmittag rückte eine Streife wegen einer vermeintlich verletzten Person zum Rondell aus – vor Ort stellte sich heraus, dass ein rein medizinisches Problem vorlag.
Das Wochenende verlief vollständig störungsfrei.
Die Polizei betont, man wolle angesichts der positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und der weiterhin geringen Zahl an Vorfällen an der ZOH den eingeschlagenen Weg mit sichtbarer Präsenz fortsetzen.
Bericht vom 2. Dezember: An den Haaren gezogen
Die Sicherheitslage rund um die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) in Bayreuth zeigte sich in der vergangenen Woche größtenteils ruhig. Die Polizei war jedoch mehrfach vor Ort, um einzelne Vorfälle aufzuklären.
Dennoch mussten die Beamten gegen mehrere Personen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten. Konkret betraf dies über die vergangene Woche hinweg mehrere Menschen, die sich zum Beispiel zum Bier trinken in einer an der ZOH angrenzenden Einkaufspassage niederließen.
Am Freitagabend gerieten zwei flüchtig bekannte Frauen in einen Streit, bei dem eine der Kontrahentinnen die andere an den Haaren zog. Die Polizei konnte die zunächst unbekannte Tatverdächtige schnell ermitteln. Sie muss nun mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung rechnen.
Alkohol und Streit
Am 1. Dezember fiel eine alkoholisiert wirkende Person auf, die laut Musik hörte und später in eine verbale Auseinandersetzung geriet. Während der polizeilichen Aufnahme stellte sich zudem heraus, dass der Mann versucht hatte, Waren aus einem nahegelegenen Supermarkt zu entwenden. Gegen ihn laufen nun mehrere Strafverfahren.
Alkoholkonsum in der Innenstadt verboten
Neben der Klärung einzelner Vorfälle setzt die Polizei auf Prävention. Gemeinsam mit der Sicherheitswacht und im Rahmen der Begleitung des Weihnachtsmarktes waren die Beamten regelmäßig in der Innenstadt unterwegs und führten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.
Ein wiederkehrendes Thema war der unerlaubte Alkoholkonsum im öffentlichen Raum, etwa auf Freiflächen oder in städtischen Grünanlagen. Vielen Menschen sei gar nicht bewusst, wie ihr Verhalten wirke, und, dass der Alkoholkonsum in der Innenstadt abseits der sogenannten „Freischankflächen“ nicht erlaubt ist.
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Barrierefreiheit an der ZOH
Ein besonderes Augenmerk lag Anfang der Woche auf Seniorinnen und Senioren: In Kooperation mit dem Verkehrserzieherteam der Polizei, dem Seniorenamt der Stadt Bayreuth und den Stadtwerken fand eine Präventionsveranstaltung zur „Fahrgastsicherheit“ statt. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Ein- und Aussteigen an der ZOH mit Rollatoren üben und erhielten wichtige Tipps zu Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie Schutz vor Betrügern am Telefon. Die Polizei nutzte die Gelegenheit, die Sicht der Seniorinnen und Senioren auf die ZOH-Situation in ihre Arbeit einfließen zu lassen.











Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth. @ bt-Redaktion
Symbolbild: Pixabay