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NachrichtenPolizeibericht

Bayreuth: Auto kracht in Zug

Am Dienstagnachmittag (14. Januar 2020) ist ein VW Amarok mit einem Zug der Agilis am Bahnübergang in Friedrichsthal  zusammengestoßen. Der Zug war von Bayreuth in Richtung Weidenberg unterwegs.

Update vom 14. Januar, 17:55 Uhr:

Der unfallbeteiligte Pkw befuhr gegen 14:25 Uhr einen befestigten und öffentlich befahrbaren Flurbereinigungsweg zwischen dem Bayreuther Ortsteil Friedrichsthal und dem Weidenberger Ortsteil Döhlau. Beim Überfahren eines unbeschrankten mit Andreaskreuz gekennzeichneten Bahnüberganges übersah der 60-jährige Fahrer des Pkw den von Bayreuth kommenden Zug und fuhr über den Bahnübergang. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung des Regionalzuges erfasste dieser den Pkw im Frontbereich. Der Zug kam etwa 80 Meter, der Pkw etwa 100 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stillstand.

Der Fahrer des Pkw wurde durch den Unfall schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt und zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die 40 Passagiere als auch der Lokführer kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 50.000 Euro geschätzt. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Bayreuth und Weidenberg musste für mehrere Stunden unterbrochen werden.

Erstmeldung vom 14. Januar, 16:20 Uhr:

Am Zug entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Foto: Katharina Adler

Kollision trotz Warnsignal

Der Autofahrer war dienstlich unterwegs, da einmal täglich die Gasleitungen entlang der Bahnstrecke kontrolliert werden. Der Zugführer bemerkte rechtzeitig den Amarok am unbeschränkten Bahnübergang, drosselte sein Tempo und gab drei Warnsignale ab. Trotzdem bemerkte der Autofahrer den Zug nicht. Die Ursache dafür, stehe allerdings noch nicht fest.

Der Schaden am Auto beläuft sich auf 15.000 Euro. Foto: Katharina Adler

Deswegen erwischte der Zug das Auto. Der weiße VW drehte sich um die eigene Achse und landete in der Wiese. Der Fahrer des Wagens ist verletzt und wurde ins Klinikum Bayreuth gebracht. Die 40 Bahnreisenden wurden nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 45.000 Euro.

Der Fahrer ist zum Glück nur leicht verletzt. Foto: Katharina Adler