Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers gehen geschwächt ins Schlüsselspiel in Kaufbeuren

Für die Bayreuth Tigers geht es diese Woche schon am Dienstag zur Sache. Dabei gastieren die Bayreuther ab 19:30 Uhr in Kaufbeuren.

Schlüsselspiel

Der ESV hat sich nach einem verhältnismäßig schwachen Saisonstart inzwischen stabilisiert. Das Team aus dem Allgäu konnte sich so  zumindest bis ins Tabellenmittelfeld nach vorne arbeiten.

Zuletzt gab es für die Buron Joker Siege gegen Frankfurt und in Freiburg, plus einem Punkt gegen Landshut. Kaufbeuren steht so mit derzeit 24 Zählern auf Platz zehn. Genau dieser Platz ist das Ziel der Tigers: denn er bedeutet nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch der Qualifikation für die Pre-Playoffs. Mit 18 Zählern liegen die Tigers sechs Punkte dahinter auf Platz 14. Im direkten Vergleich zu punkten ist für das Team von Petri Kujala von großer Wichtigkeit.

Vor dem Tor geht’s heiß her. Archivfoto: Karo Vögel.

Das Lazarett hat sich gelichtet

Der Aufschwung der Allgäuer begründet sich personell. Nachdem Stürmer wie Laaksonen, Gracel und Lewis vorher wochenlang verletzt waren, unterstützen sie nun Topscorer Blomquist wieder besser. So wirkt nun auch die zuvor anfällige Abwehr um Eichinger und Torwart Vajs deutlich stabiler. Der Playoff-Halbfinalist der letzten beiden Spielzeiten will seinen Aufwärtstrend nun gegen Bayreuth fortsetzen. Im Hinspiel zogen die Buron Joker im Tigerkäfig trotz zwischenzeitlicher Führung am Ende mit 7:5 noch den Kürzeren.

Bayreuth mit Rückenwind

Die Tigers gehen mit einem Erfolg beim amtierenden Meister in das Aufeinandertreffen mit dem ESV. Tigers Coach Kujala freut sich über die kämpferische Leistung gegen Ravensburg. „Endlich gelang es uns wieder mal mehrere Treffer zu erzielen und vor allem zu Punkten, damit die Mannschaft sieht, dass sich die Arbeit auch lohnt“, hofft er auf psychologischen Nutzen.

Tigers-Coach Petri Kujala. Foto: Magdalena Dziajlo.

Wir waren in so vielen Spielen nah dran und es reichte doch nicht, dass sich so etwas häufig irgendwann auch im Kopf festsetzt und wieder mal auch auswärts zu sehen das es auch anders geht, war wichtig.

(Petri Kujala)

Drew Melanson mit Körpereinsatz bei seiner Heimpremiere im Hinspiel gegen Kaufbeuren. Archivfoto: Karo Vögel.

Der Virus geht um

Wer genau gegen Kaufbeuren auf dem Eis stehen kann, ist noch nicht geklärt. Der Grund: ein Magen-Darm-Virus hat die Tigers heimgesucht. So entscheidet sich erst kurzfristig, welche Spieler dann am Abend spielfähig sind.

Davon abgesehen gibt’s im Kader Zuwachs. Vom Kooperationspartner Nürnberg ist diese Woche Pascal Grosse am Roten Main angekommen. Der von seiner Verletzung genesene Verteidiger kann von nun an für die Tigers aufs Eis gehen. Im Vorjahr absolvierte er 16 DEL Partien für Nürnberg und 35 Spielen für Bietigheim in der DEL2.