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Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers: Gustav Veisert hautnah – „Dieser Spieler ist ein Mentor für mich“

Im bt-Interview verrät Gustav Veisert von den Bayreuth Tigers welcher seiner Teamkameraden für ihn ein Mentor ist, wie er sich im Sommer 2018 in Bayreuth eingelebt hat und mehr.

Den Klassenerhalt ordentlich gefeiert

Bei der Saisonabschlussfeier der letzten Saison wurde in Bayreuth gefeiert. Mit 4:0 besiegten die Tigers im März 2019 die Niederbayern und konnten so souverän den Klassenerhalt feiern. Gefeiert haben damals alle Spieler, so Veisert. Bei den Tigers sei man über den Sieg glücklich gewesen und hat dabei ordentlich auf den Putz gehauen.

Während der Saison sei das natürlich anders. Im Teambus gehe es dabei nicht so zu wie auf einer Klassenfahrt. Vor den Spielen seien die Spieler eher fokussiert und würden keine Gaudi machen können, so Veisert.

Gut in Bayreuth eingelebt

Als der Verteidiger im Sommer 2018 nach Bayreuth kam, war es kein Problem für ihn, sich hier einzuleben.

So schwer ist das gar nicht. Man kommt in eine neue Stadt, die Wohnung ist vorbereitet und die Arbeit und das Training stehen ja auch schon.

(Gustav Veisert, Bayreuth Tigers)

Generell fühlt sich der 23-Jährige in Bayreuth wohl. Zudem fühle er sich im Team sehr wohl. Im Allgemeinen ist Veisert niemand, der gerne in einer großen Stadt wohnen möchte. Er lebt gerne auf dem Dorf. Ihm sei sogar Bayreuth schon etwas zu groß, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Gustav Veisert. Foto: Karo Vögel

Gustav Veisert: Auch in der Freizeit ein Tiger

Wenn Veisert nicht für die Bayreuth Tigers auf dem Eis steht, lässt er es lieber ruhig angehen. Da vertreibt sich der in Kharkiv geborene Profi die Zeit am liebsten Zuhause oder trifft sich mit Teamkollegen. Der größte Spaßvogel bei den Tigers ist für Veisert ganz klar Kevin Kunz.

Auf der anderen Seite ist „Kunzi“ für Veisert aber auch derjenige, der immer mit maximalem Einsatz in jedes Training geht. Die Rolle des Anführers übernimmt häufig Henry Martens. Dabei ist der Tigers-Defender allerdings kein strenger Taktgeber, sondern eher ein „guter Mentor“, der seine Kameraden motiviert und immer wieder zu Höchstleistungen anspornt.

Eine solche Performance werden die Tigers auch am Freitagabend brauchen, wenn sie bei den Tölzer Löwen zu Gast sind. Ein Sieg gegen den Sechstplatzierten ist dabei wichtig, um noch eine Chance auf die Pre-Playoff-Plätze zu wahren.