Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers: Niederlage gegen die Lausitzer Füchse

Am Sonntagabend standen die Bayreuth Tigers auswärts vor 2.381 Zuschauern den Lausitzer Füchsen gegenüber. Obwohl die Tigers mehrmals ausgleichen können, gehen die Gastgeber schließlich mit 5:3 als Sieger vom Eis. Die Pressekonferenz zum Spiel, gibt’s über dem Text.

Wie die Bayreuth Tigers mitteilen, geht das Team ohne Punkte, trotz zweier ansprechender Spiele, aus diesem – nach der Länderspielpause – ersten Wochenende. Ähnlich wie am vorangegangenen Freitag gegen Bad Nauheim ließen die Tigers im Detail die Durchschlagskraft vermissen und haderten mit der Chancenverwertung.

Das sagt Petri Kujala:

Petri Kujala. Foto: Alex Vögel.

Wir haben heute gut angefangen und in den ersten 13 oder 14 Minuten gutes Eishockey gespielt. Gutes Forechecking betrieben. Leider haben wir einige unnötige Strafen genommen. Im zweiten Abschnitt gab es einige Phasen, wo Weißwasser stark am Drücker war. Wir haben uns aber gut zurück gekämpft und nicht aufgegeben. Wir hatten auch genug Schüsse, die aber oft nicht platziert genug waren

(Petri Kujala, Coach der Bayreuth Tigers)

Erstes Drittel: Führung für Weißwasser

Das Match in Weißwasser ging man mit großem Engagement an und ließ den Gastgebern in den ersten Minuten des Spiels kaum Zeit zum Durchatmen. Mehrfach musste in den ersten Minuten Torsteher Carruth, der insgesamt über den Abend ein sehr gutes Spiel ablieferte, seine Farben im Spiel halten. Auch bei zwei Hinausstellungen auf Seiten der Gastgeber war der amerikanisch Goalie der Füchse oft im Mittelpunkt. Mehr als ein Lattentreffer durch Gron sprang bei diesen Gelegenheiten nicht heraus. Anders bei den Füchsen, die ihre erste Möglichkeit mit einem Mann mehr auf dem Eis gleich nutzen konnten. Als Richter auf die Strafbank musste, stand Farmer, der von Hammond klug angespielt wurde, frei und stellte nach 13 Minuten auf 1:0. In der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel und kreierten mehrfach eigene Chancen.

Tigers drehen die Partie

Zu Beginn des zweiten Abschnitts saß Tyler Gron noch eine Strafe aus dem ersten Drittel ab. Als dieser die Strafbank verlassen durfte und sich sofort nach vorne orientierte, dabei einen Pass von Martens aufnahm, gelang ihm etwas glücklich – weil die Scheibe durch die Beine von Carruth trudelte – der Ausgleich. Keine Minute später nahm sich Gustav Veisert die Scheibe an der blauen Linie und brachte diese auf das Tor, die an Freund und Feind vorbei im Netz landete. Doppelschlag! Führung! Wer der Meinung war, dass dadurch das Spiel der Wagnerstädter in ruhigere Bahnen gelenkt werden würde, sah sich getäuscht. Zum Teil vogelwildes Eishockey zeigten im Anschluss beide Teams. Dadurch entstand eine Vielzahl von Chancen auf beiden Seiten der Eisfläche. Kapital daraus schlugen jedoch nur die Gastgeber. George brachte den Ausgleich auf die Anzeigentafel und Murphy mit einem weiteren Überzahltreffer die erneute Führung für die Gelb-Blauen.

Wild: Entscheidender Dritter Abschnitt

Ein Aufgeben war jedoch keine Option und so war man – erneut ging man, wie beide Abschnitte zuvor mit Volldampf aus der Kabine – sofort wieder dabei, bei der Musik. Nach 42 Minuten stand Kunz, der in diesem Abschnitt die Position von Davidek einnahm, goldrichtig im Slot und verwertete das Zuspiel von Kolozvary zum erneuten Ausgleich. Wieder entstand ein Spiel, welches man durchaus als unstrukturiert bezeichnen durfte. Und auch im Schlussabschnitt profitierten ausschließlich die Füchse, vom teilweise wilden Spiel. Murphy mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend mit dem Gamewinner und Farmer mit einem Empty-Net-Treffer waren die Torschützen.

Text: Alex Vögel

Die Bayreuth Tigers im Fokus