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Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers vor Kräftemessen mit Bietigheim Steelers im Tigerkäfig

Am Freitagabend geht’s für die Bayreuth Tigers im Tigerkäfig zur Sache. Nach der Penalty-Niederlage gegen Kaufbeuren am Sonntag und dem Overtime-Sieg gegen Bad Tölz am Dienstag, ist das Spiel gegen die Bietigheim Steelers am Freitag das dritte Heimspiel innerhalb von sechs Tagen. Am Sonntag kommt es dann zum Rückspiel in Bietigheim am Sonntag. Alle Infos gibt’s hier!

Tigers gegen Steelers: Bisher nur Heimsiege

Zum ersten Mal trafen sich die Tigers und die Steelers Ende September. Dabei setzte sich Bietigheim in eigener Halle mit 4:1 durch. Anfang November kam es dann in Bayreuth zum Wiedersehen. Hier triumphierten die Bayreuther dann in der Overtime mit 3:2. Einen großen Anteil am Heimerfolg hatte damals Tyler Gron.

Seitdem hat sich einiges getan im Ellental: Der damalige Trainer Hugo Boisvert wurde durch Marc St. Jean aus dem eigenen Trainer-Staff ersetzt. Zudem verpflichteten die Steelers mit dem französischen Nationalspieler Guillaume Leclerc und zuletzt dem Kanadier Myles Fitgerald zwei Kontingent-Stürmer nach.

Enttäuschende Saison für Bietigheim

Für die Steelers läuft es derzeit alles andere als rund. Der Serien-Finalteilnehmer der letzten Jahre steht derzeit auf einem enttäuschenden zehnten Tabellenplatz wieder. Das hat mehrere Gründe. Zum einen hat Bietigheim die Abgänge wie Weller, McNeely oder Sommerfeld nicht adäquat ersetzen können. Daneben kommen langjährige Leistungsträger wie McKnight oder Hauner nicht richtig in Fahrt.

Schwächen der Steelers

Besonders auffällig ist bei den Steelers die Schwäche im Angriff. Nur Crimmitschau und Bad Nauheim haben bisher weniger Tore geschossen als Bietigheim. Mit insgesamt 116 Treffern zählen die Steelers zu den schwächsten Teams in dieser Statistik. Auch im Überzahlspiel ist mit 16,3 Prozent Erfolgsquote auffällig schwach. In der Liga sind nur zwei Teams schlechter. Im Gegensatz dazu spielen die Steelers ein anständiges Penalty-Killing und steht mit 82,6 Prozent deutlich besser und im Spitzenfeld der Liga da.

Drei Siege aus fünf Spielen

Im Lager der Tigers hat sich die Stimmung zuletzt gebessert. Aus den letzten fünf Partien holten die Bayreuther neun Punkte. Insgesamt ist ein deutlicher Aufwärtstrend in Bayreuth auszumachen. Sieht man nur die letzten 15 Partien, würden die Tigers sich in der oberen Tabellenhälfte wieder finden. Dennoch beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz derzeit bei zwölf ausstehenden Spielen noch 14 Punkte.

Coach Petri Kujala stehen für das kommende Wochenende voraussichtlich die gleichen Akteure zur Verfügung wie zuletzt. Ein Einsatz von Martin Davidek, der seit einiger Zeit wieder am Mannschaftstraining teilnimmt, kommt jedoch noch zu früh.