Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers wollen gegen kriselnde Frankfurter zurück in die Erfolgsspur

Am Freitagabend empfangen die Bayreuth Tigers ab 20 Uhr die Löwen Frankfurt. Nach der 1:5-Pleite in Kaufbeuren, wollen die Tigers gegen die Hessen ein anderes Gesicht zeigen.

Sand im Getriebe

Die Löwen Frankfurt liegen momentan mit 36 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Aus den letzten vier Partien holte das Team von Trainer Tillikainen nur vier Punkte. Ein Grund für die, für Frankfurter Verhältnisse eher schwache Ausbeute: die Verletzungen. Zuletzt fehlte besonders Kapitän und Spielmacher Mitchell. Daneben mussten die Löwen auch auf die Angreifer Kretschmann und Fischer verzichten.

Trotz der Ausfälle ist der Kader der Löwen weiterhin gut besetzt. Stürmer wie Lewandowski, McAulay oder Ranta zeugen von einer hohen Qualität im Frankfurter Kader. Defensiv gehören die Torhüter Klein und Hertel sowie die Defender Faber und Deslisle zu den Leistungsträgern. Trotz des immer noch gut besetzten Kaders will es bei den Löwen derzeit nicht so laufen. Besonders in den Specialteams haben die Frankfurter in den letzten Wochen immer wieder Schwächen gezeigt.

Ein hitziges Duell zwischen den Bayreuth Tigers und den Frankfurter Löwen. Archiv: Karo Vögel.

Die Rote Laterne am Roten Main

Bei den Tigers sieht die Lage derzeit nicht besser aus. Eine Mischung aus schlechter Chancenverwertung, fehlendem Matchglück und individuellen Fehlern brachte die Bayreuther an das Tabellenende. Dabei zieht sich die Unachtsamkeit quer durch den ganzen Kader: vom Nachwuchs bis hin zu den designierten Führungsspielern. Einer der wenigen Lichtblicke war dabei zuletzt der junge Förderlizenzspieler Pascal Grosse bei seiner Saisonpremiere nach Verletzung.

Im bt-Interview analysiert Markus Lillich die 1:5-Niederlage gegen seinen Ex-Verein Kaufbeuren. 

Einen Ausweg finden

Unerklärliche Abschlussschwächen zeigen dagegen nahezu alle Stürmer. So kann das Team von Petri Kujala seine vielen klaren Chancen zu selten in Tore ummünzen. Demgegenüber stehen die drittmeisten Gegentore der Liga. Aus dieser Spirale muss man dringend einen Ausweg finden um wieder mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Trotz Magen-Darm-Problemen im Team konnten die Tigers gegen die Buron Joker zuletzt zumindest nahezu komplett auflaufen. So hofft das Trainerteam nun auch für das kommende Wochenende auf volle Kapelle für die nächsten zwei wichtigen Spiele.

Getümmel vor dem Tor. Archiv: Karo Vögel