Bayreuth Tigers

Bayreuth Tigers: Zu Gast beim amtierenden Meister in Ravensburg

Nach der Heimspiel-Niederlage am Freitag gastieren die Tigers am Sonntag um 18:30 Uhr beim amtierenden Meister Ravensburg. Mit dem EV haben die Bayreuther noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel mussten die Tigers abgeben, jetzt soll ein Sieg her.

Neustart beim amtierenden Meister

Aktuell steht der amtierende Meister mit 30 Punkten und Rang 8 nur noch im Mittelfeld. Wenn man sich die Tabelle genauer anschaut, ist der Kontakt zur Spitze aber immer noch da. Trotzdem sind die Ravensburger und deren Umfeld in vielen Details und Ansprüchen weit weg von Zufriedenheit.

Nach dem Trainerwechsel vom Finnen Valtonen zurück zu Meistercoach Chernomaz gibt es bei den Towerstars nun sozusagen einen Neustart. Zuletzt gab es allerdings vier Niederlangen in Folge, in denen man aber immerhin drei Mal in die Verlängerung kam und sich zumindes jeweils einen Punkt sichern konnte.

Kader mit vielen Hochkarätern

Beim Duell der Goalies des EV Ravensburg hat sich der Ex-Lausitzer Schmidt bisher besser präsentiert, aber auch Wölfl konnte seine Klasse schon zeigen. Hinten dominieren Sturm und Haaranen in diesem mit Hochkarätern nur so gespicktem Kader. Vorne sind David Zucker zusammen mit Just, Driendl oder Svoboda die Zugpferde, nachdem man mit Flick und Hayes aber auch schon zwei frühere Topstürmer aussortiert hat. Der finnische Stürmer Koskiranta fehlt länger verletzt. Dafür wurde kurzfristig noch der erfahrene Kanadier o’Donnell verpflichtet.

Saisontiefpunkt der Tigers im letzten Aufeinandertreffen

Es ist also ein ziemliches Kommen und Gehen bei den Oberschwaben im Jahr 2019 und man sehnt sich neben Erfolg auch nach Ruhe und Kontinuität. Die soll nun mit Chernomaz wieder einziehen. Aber auch die Oberfranken haben ungute Erinnerungen an Ravensburg. Das Hinspiel war der bisherige Saisontiefpunkt der Tigers bei der 1:4 Heimniederlage gegen die Towerstars mit der folgenden „Brandrede“ von Geschäftsführer Wendel.

Psyche spielt große Rolle

Seitdem haben sich die Wagnerstädter zwar stabilisiert, mit 16 Punkten und Platz 13 stehen die Tigers allerdings trotzdem noch am Ende der Tabelle. Trainer Kujala bemängelt immer wieder die großen Baustellen „offensive Effektivität“ und zu viele „individuelle Schnitzer in der Abwehr“.

Natürlich sind das auch Themen im Training, aber es hängt da sehr viel am Selbstbewusstsein jedes einzelnen Spielers, was am besten mit Erfolgserlebnissen gestärkt wird.

(Trainer Petri Kujala)

Krankheitsfälle schwächen den Kader

Mit einigen wegen Krankheit und Verletzungen angeschlagenen Stürmern, konnte man diesmal bisher kaum komplett trainieren und auch die Zusammenstellung des Kaders am Wochenende entscheidet sich somit erst kurzfristig. „

Wichtig wird sein dass wir von der Strafbank weg bleiben, denn die Falken verfügen genauso wie Ravensburg über ein gutes Powerplay und dann mit dem unbedingten Willen Tore zu erzwingen und hinten auch unter Druck stabil zu bleiben ist für uns auch gegen solche Spitzenteams vieles möglich.

(Trainer Petri Kujala)