Ferienausschuss

Bayreuther Martinimarkt findet statt – nur anders als sonst

Marktkaufleute und Schausteller sind durch die Corona-Krise schwer getroffen. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt. Der Martinimarkt in Bayreuth soll Abhilfe schaffen. 

Durch die Corona-Pandemie leiden viele verschiedene Branchen. Bayreuther Gastronomen schreiben rote Zahlen. Nicht nur die Gastronomie hat zu kämpfen. Auch Busunternehmer im Raum Bayreuth kämpfen um ihre Existenz. Marktkaufleute und Schausteller haben immense Umsatzausfälle. Deswegen hat der Ferienausschuss nun über eine Verlängerung des Martinimarktes im November beraten.

Wird Martinimarkt in Bayreuth verlängert?

Marktkaufleute und Schausteller trifft die Corona-Krise besonders hart. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt. In Bayreuth sind unter anderem Frühlingsfest, Volksfest, Pfingstmarkt und das Sommernachtsfest ausgefallen. Deshalb hat der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller eine Verlängerung des Martinimarktes im November beantragt. Üblicherweise dauert dieser vier Tage. Der Verband fordert nun eine Dauer von zehn Tagen, um den Umsatzausfall zu kompensieren. Die Verwaltung der Stadt Bayreuth will dem stattgeben und den Markt ausnahmsweise von 30.10.2020 bis 8.11.2020 stattfinden lassen. „Die Schausteller und Marktkaufleute haben mit Abstand am meisten unter der Corona-Pandemie zu leiden. Deswegen raten wir von der Verwaltung dringend dazu, dem Antrag stattzugeben“, erklärt Ulrich Pfeifer, berufsmäßiges Stadtratsmitglied. Der Ferienausschuss stimmte einstimmig für die Verlängerung des Martinimarkts.

Bayreuther Tagblatt - Katharina Adler

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Katharina Adler