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BBC Bayreuth: Aufsichtsrat ruft zu respektvollem Umgang auf
Der BBC Bayreuth steckt nach zehn Spieltagen in einer sportlich schwierigen Phase. Der Aufsichtsrat betont, dass Kritik willkommen ist – persönliche Angriffe jedoch nicht. Gleichzeitig zeigt er sich zuversichtlich, was die Entwicklung junger Spieler betrifft.
Nach zehn Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro A steht der BBC Bayreuth auf dem 14. Platz. Für den Aufsichtsrat der Organisation ist das kein Grund zur Freude: „Platz 14 fühlt sich nicht gut an“, heißt es in einem aktuellen Statement. „Auch wir sind mit größeren Hoffnungen in die Saison gegangen.“
Kritik statt Angriffe
Die Kritik aus der Öffentlichkeit sei nachvollziehbar, so der Aufsichtsrat, „denn sachliche Diskussion gehört zu einem lebendigen Sportumfeld“. Persönliche Angriffe gegen Spieler, Trainer oder Verantwortliche lehnt der Aufsichtsrat jedoch entschieden ab. „Wer die Mannschaft spielen sieht, erkennt ein Team, das zusammensteht und in dem jeder für den anderen arbeitet“, heißt es.
Verletzungssituation erhöht Belastung
Der Aufsichtsrat warnt davor, nach weniger als einem Drittel der Saison alle Ziele infrage zu stellen. Mit Ausnahme des Spiels gegen Koblenz habe das Team ausschließlich gegen derzeitige Playoff-Teams verloren, teilweise sehr unglücklich. Erschwerend sei die Verletzungssituation: Spieler wie Lenny Liedke, Tehree Horn und Taje Kelly stehen derzeit nicht zur Verfügung, was die Belastung für das ohnehin junge Team erhöht.
Nachwuchs entwickelt sich positiv
Die Entwicklung der jungen deutschen Spieler Cantia Rahming, LeRoy Ikejiaku und Noah Wabersich bewertet der Aufsichtsrat positiv. „Diese Fortschritte stimmen uns zuversichtlich“, heißt es in der Pressemitteilung.
Junges Team erfordert Geduld
Man habe bewusst einen Weg mit jungem Team und jungem Trainerstab eingeschlagen. Das erfordere aber Geduld. Angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen sei dies der einzige verantwortbare Weg, um den Verbleib in der Pro A langfristig zu sichern.
Der Aufsichtsrat betont seine Verantwortung für den Standort Bayreuth und die regelmäßige Abstimmung über sportliche und wirtschaftliche Entscheidungen. „Wir alle verfolgen dasselbe Ziel: den Basketballstandort Bayreuth langfristig zu stärken. Das gelingt nur, wenn wir zusammenstehen.“ Die Fans werden ausdrücklich um Unterstützung in den Heimspielen gebeten.











Der Tappert kann wieder fließen. Darüber freut sich nicht nur Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (im Bild) ©Katharina Müller-Sanke
Symbolbild: Pixabay