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Erster CSD Kulmbach lockt 600 Menschen auf die Straße
Kulmbach hat am Samstag, den 29. August, seinen ersten Christopher Street Day gefeiert. Rund 600 Menschen zogen unter dem Motto „Kulmbach braut Vielfalt“ durch die Innenstadt. Organisatorin Eva Drechsler zieht eine durchweg positive Bilanz.
CSD Kulmbach feiert Premiere für die Queer Community
Kulmbach hat am vergangenen Samstag zum ersten Mal einen Christopher Street Day ausgerichtet. Der CSD Kulmbach ruft damit zu mehr Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und einem respektvollen Miteinander für die queere Community auf.
„Für uns ist dieses Jahr wichtig, dass der CSD überhaupt erstmalig stattfindet. Wir wollen sichtbar sein, Vielfalt zeigen“, sagt Eva Drechsler vom CSD Kulmbach.
Queere Menschen seien Teil der Gesellschaft, das sei in Kulmbach aber möglicherweise noch nicht überall angekommen, erklärt sie weiter
„Demnach geht’s genau darum: zeigen, hier gibt es auch queere Menschen.“
Unter dem Motto „Kulmbach braut Vielfalt“ wurde diese Vielfalt auf den Straßen der Bierstadt beim ersten CSD sichtbar.
Bei der Planung habe der CSD von Anfang an eng mit den Behörden zusammengearbeitet. Nach dem tragischen Ereignis in Berlin sei man zunächst „sehr schockiert“ gewesen. „Für uns war aber schnell klar: Jetzt erst recht.“
Rund 600 Teilnehmer bei der Demo durch die Innenstadt
„Es war Wahnsinn!“, sagt Eva Drechsler im Rückblick auf den ersten CSD. Laut Polizei nahmen rund 600 Menschen an der Demonstration durch die Kulmbacher Innenstadt teil.
„Wir haben so viel positives Feedback bekommen. Am Straßenrand standen viele Leute, Menschen haben aus den Fenstern gewunken. Es gab keinerlei Komplikationen.“
Mit Plakaten, bunter Kleidung und Kundgebungen zog die Demo vom Gasfabrikgässchen über die Fritz-Hornschuch-Straße zum Kressenstein und weiter Richtung Holzmarkt und Langgasse. Anschließend passierte der Zug den Marktplatz sowie Oberhacken und die Obere Stadt. Gegen 15 Uhr endete die Demonstration wieder am Marktplatz.
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Austausch und Aftershow als weitere Programmpunkte
Neben der Sichtbarkeit war den Veranstaltern auch der persönliche Austausch wichtig. Er soll dabei helfen, „manche Hemmschwellen, die eventuell bestehen, zu senken“, sagt Drechsler. Die Gesellschaft solle so wieder stärker zusammenkommen. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Aftershow-Veranstaltung in Gößmannsreuth.
„Die Aftershow war ein voller Erfolg! Es war wie ein kleines Festival für Jung und Alt mit einigen Ständen, Musik, Essen und Trinken.“ Damit rundete das Team den ersten CSD Kulmbach mit einem geselligen Ausklang ab.
CSD Kulmbach soll fester Bestandteil werden
Der CSD soll sich langfristig etablieren, sagt Eva Drechsler. Für die kommende Ausgabe plant das Team bereits kleinere Verbesserungen. „Einige kleine Dinge, die wir nächstes Jahr anders machen werden, betreffen zum Beispiel das Mikrofon und eine bessere Abgrenzung des Awareness-Bereichs.“ Die Organisatoren wollen die Erfahrungen aus diesem Jahr mitnehmen. „Definitiv nächstes Jahr wieder!“











Symbolbild von einem Rettungshubschrauber. © BRK Bayreuth
Kipplaster verkeilt sich an der Friedrichsthal-Brücke auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Nord und Bindlacher Berg. © bt-Redaktion