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Filmfans aufgepasst: kontrast Filmfest bringt starkes Programm
Beim 26. kontrast Filmfest in Bayreuth kommen nicht nur internationale Kurzfilme auf die Leinwand, auch ein Bayreuther Hollywood-Filmmusikkomponist kehrt für einen besonderen Vortrag in seine Heimat zurück. Drei Tage lang wird DAS ZENTRUM zum Treffpunkt für Kino, Partys, Live-Musik und direkten Austausch mit Filmschaffenden.
Vom 20. bis 22. Februar 2026 findet im Internationalen Jugendkulturzentrum DAS ZENTRUM die 26. Ausgabe des kontrast Filmfests statt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bringt das Festival internationale Kurzfilme, Filmschaffende und Publikum zusammen – mit Filmblöcken, Gesprächen und einem umfangreichen Rahmenprogramm. Bereits ab dem 17. Februar gibt es im Rahmen des Festivals erste Möglichkeiten, Kurzfilme in Bayreuth zu erleben.
In diesem Jahr sichtete das Organisationsteam 666 Einreichungen aus 51 Ländern. Ins Programm aufgenommen wurden schließlich 61 Filme. „Wir reduzieren natürlich schon extrem – am Ende etwa ein Zehntel kommt davon ins Programm“, sagt Vorstand Michael Kolb. Genau diese Auswahl macht für viele Gäste den Reiz aus.
Schon gelesen? Vom Bayreuther Schüler zum Hollywood-Musikproduzenten: Lukas Geppert kehrt am Samstag für einen Vortrag beim kontrast-Filmfest nach Bayreuth zurück.
26 Jahre Festival: Der Grundidee treu geblieben
Organisiert wird das Festival vom Bayreuther Filmfest e. V. Die Grundidee, die einst von Initiator Heiko Popp angestoßen wurde, prägt das Festival bis heute. „Die Kernidee ist eigentlich gleich geblieben“, erklärt Kolb. Ziel sei weiterhin, ein offenes Kurzfilmfestival für alle Altersgruppen zu schaffen und Filmschaffende direkt mit dem Publikum zusammenzubringen – über drei Festivaltage hinweg mit zahlreichen Kurzfilmvorführungen.
Diese Begegnungen sind ein besonderer Teil des Konzepts. Viele Gäste reisen eigens nach Bayreuth an, stellen ihre Filme persönlich vor und kommen mit dem Publikum sowie anderen Filmemacherinnen und Filmemachern ins Gespräch.
Programm 2026: Vielfalt von Animation bis Dokumentarfilm
„Wir versuchen immer, ein Programm zu gestalten, das die komplette Bandbreite zeigt – von Horror über Komödie bis Dokumentarfilm ist alles dabei“, sagt Kolb.
Das Filmprogramm deckt ein breites Spektrum ab – von Animation, Experimentalfilm und Kurzspielfilm bis zu Dokumentationen. Ziel sei eine möglichst ausgewogene Mischung.
Jede Festivalausgabe steht außerdem unter einem Sonderthema. 2026 lautet es „Was wäre, wenn“. Die Filme setzen sich mit alternativen Lebensverläufen, Zufällen und Parallelrealitäten auseinander. Im Rahmen dieses Themenblocks vergibt die Jury den TMT-Sonderpreis (300 Euro). Zusätzlich bestimmt das Publikum den Sparkassen-Filmpreis (300 Euro), indem Besucher nach jedem Filmblock abstimmen.
Auftakt bereits vor dem Festival: kontrast zu Gast in der Sübkültür
Schon am 17. Februar 2026 startet das Festivalprogramm mit einem speziellen Filmabend in der SÜBKÜLTÜR (NEUNEINHALB). Dort wird ein kuratierter Filmblock gezeigt, und das Publikum vergibt den mit 100 Euro dotierten Preis „Gülden Glöbe“.
Eintritt: 2,00 €
Einlass und Beginn: 20:00 Uhr
Das eigentliche Festival beginnt am Freitag, 20. Februar, um 19 Uhr mit dem Eröffnungsfilmblock und einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Um 21 Uhr folgt ein zweiter Filmblock.
Eine Einzelkarte kostet 7 € (reduziert für Studierende 5 €).
Eine Vierer-Karte kostet 25 € (reduziert für Studierende 17 €).
Das vollständige Programm finden Sie hier.
Programm – kurzer Überblick:
- Dienstag, 17. Februar 2026: „kontrast zu Gast“ – Filmblock in der Sübkültür (NEUNEINHALB)
- Freitag, 20. Februar 2026: Eröffnungsfilmblock, weiterer Filmblock, anschließend Mischmaschine – Space Disco
- Samstag, 21. Februar 2026: Vortrag von Lukas Geppert, drei Filmblöcke, Filmfestparty mit Preisverleihung und Live-Musik
- Sonntag, 22. Februar 2026: Kinderfilmblöcke, Dokumentarfilmblock, „Best of kontrast 2026“
Tolles Rahmenprogramm
Kunstaktion „Malomart“
Ergänzt wird das Festival durch das interaktive Kunstprojekt „Malomart“ der Bayreuther Illustratorin Lena Wenz. Besuchende erhalten nach dem Einwurf einer Münze ein handgezeichnetes Tierporträt – inspiriert vom Festivalthema „Was wäre, wenn“ -> „Was wäre, wenn du eine Kuh wärst?“. Die Aktion setzt bewusst auf analoge Kunst „mit Stift, Papier und Fantasie statt Technik“.
Space-Disco
Am Freitagabend verwandelt die audiovisuelle Performance Mischmaschine das ZENTRUM in einen Dancefloor: Mit einer Mischung aus Musik und Visuals aus verschiedenen Jahrzehnten entsteht eine Space-Disco, die den Festivalauftakt bis spät in die Nacht verlängert.
Vortrag aus Hollywood und große Filmfestparty
Der Samstag steht zusätzlich im Zeichen eines Fachvortrags: Der aus Bayreuth stammende Hollywood-Filmmusikkomponist Lukas Geppert spricht über den Einfluss Richard Wagners auf die moderne Filmmusik. In seinem Vortrag zeigt er anhand von Film- und Hörbeispielen, wie Leitmotive das emotionale Erleben von Kinofilmen prägen und wie Soundtracks in internationalen Produktionen entstehen.
Am Abend folgt die Filmfestparty mit Preisverleihung, bei der unter anderem der Sparkassen-Publikumspreis und der TMT-Sonderpreis vergeben werden. Die Band Grateful Cat eröffnet die Festivalnacht live auf der Bühne, anschließend begleiten die Filmfest-DJs Frosch, Matti und Heiko das Publikum musikalisch durch die Nacht.











Nach mehreren Kollisionen, zuletzt durch gezieltes Rammen, waren die beteiligten Autos schwer beschädigt und nicht mehr fahrbereit; alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. © bt-Redaktion
Kapitän Verelst ist weg. © Dirk Ellmer