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Bayreuth

Friedrichsforum Bayreuth: Führungen „erfreulich“ schnell ausgebucht

Das Interesse an den ersten öffentlichen Führungen durch das Friedrichsforum in Bayreuth ist enorm. Für die aktuellen Termine bleibt vielen nur noch die Warteliste. Adrian Wenck aus der Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit spricht über mögliche kommende Termine und macht jenen Hoffnung, die diesmal leer ausgehen.

Die frühere Stadthalle (Friedrichsforum) Bayreuth wurde 2016 wegen massiver Baumängel geschlossen. Zuvor hatte der Stadtrat die umfassende Sanierung („große Lösung“) beschlossen, ein Bürgerentscheid dagegen scheiterte. Seit dem offiziellen Baubeginn 2017 haben sich die ursprünglich veranschlagten 55 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das könnte ein Grund für das große öffentliche Interesse ein Jahrzehnt nach der Schließung sein: „Endlich mal wieder in die Stadthalle.“

Binnen einen Tag völlig ausgebucht

Der erste Termin habe nichts mit dem Valentinstag zu tun, sondern gehe auf eine frühere Ankündigung zum Eröffnungstermin am 14. Februar zurück. Ein Sneak Peek statt der großen Show. Treffpunkt für die Führungen ist am Jean-Paul-Platz.

„Die ersten Führungen waren schon nach einer Viertelstunde voll“, sagt Adrian Wenck. Die Resonanz habe selbst das Organisationsteam überrascht.

„Wir hatten mit Nachfrage gerechnet, aber das war schon erstaunlich.“

Rund 25 Stunden nach Freischaltung der Anmeldung waren alle Plätze vollständig ausgebucht. Danach stand nur noch die Warteliste zur Verfügung.

Die genaue Route durch das Gebäude wird erst Anfang Februar festgelegt, da sich durch die laufenden Arbeiten täglich Änderungen ergeben.

Schon gelesen? Das sind die ersten Veranstaltungstermine im Friedrichsforum.

Rund 300 Interessierte auf der Warteliste

Wer keinen Platz mehr bekommen hat, konnte (und kann) sich auf eine Warteliste setzen lassen. Aktuell stehen dort knapp 400 Einträge. „Davon sind viele doppelt oder mehrfach, weil sich einige für mehrere Führungen eingetragen haben“, erklärt Wenck. Realistisch gehe man von etwa 300 unterschiedlichen Personen aus.

Diejenigen auf der Warteliste sollen laut Wenck erst informiert werden, wenn ein neuer Führungstermin feststeht.

Baustelle erschwert Planung weiterer Termine

Man müsse sich bewusst machen, dass das Friedrichsforum offiziell noch eine Baustelle ist. Angesichts der großen Resonanz spreche Wenck dennoch von der Hoffnung auf mindestens einen weiteren Führungstermin.

Dieser sei jedoch schwer zu realisieren, erklärt Wenck, da das Friedrichsforum weiterhin Baustelle ist.

„Wir sind abhängig vom Baufortschritt. Es gibt geschützte Bereiche, da müssen Schutzmatten ausgelegt werden, damit man überhaupt durchgehen kann“, sagt er.

Die Organisation sei entsprechend aufwendig. Ein weiterer Termin könne derzeit nicht garantiert werden.

Klar ist schon jetzt: Das Friedrichsforum weckt große Neugier.