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Afrikanisches Filmfestival in Bayreuth: Einblicke in Madagaskars Filmwelt
von bt-Redaktion
Das 16. „Cinema Africa“ Filmfestival startet in eine neue Runde. Den Auftakt machen am 14. Oktober 2024 zwei Filme aus Madagaskar, die im Cineplex Bayreuth gezeigt werden. Nach der zweiten Vorstellung gibt es ein Meet & Greet mit den Filmschaffenden.
Das 16. „Cinema Africa“ Filmfestival, organisiert vom Exzellenzcluster Africa Multiple der Universität Bayreuth, präsentiert heute im Cineplex Bayreuth zwei Filme aus Madagaskar.
Bei der Vorführung von „Zaho Zay“ am 14. Oktober 2024 hat das Publikum die Gelegenheit, mit den Filmschaffenden in Kontakt zu treten. Regisseurin Maéva Ranaivojaona und Drehbuchautor Jean Luc Raharimanana werden persönlich anwesend sein und stehen im Anschluss an den Film für eine Diskussion zur Verfügung.
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Kino-Programm
Premiere am 14. Oktober im Cineplex: Zwei Filme aus Madagaskar
Disco Africa – A Malagasy Story
Zeit: 18 Uhr
Regie: Luck Razanajaona
Dauer: 81 Minuten
Tickets: an der Kasse oder online erhältlich
Sprachen: Französisch und Malgache mit englischen Untertiteln
In diesem Spielfilm kämpft der 20-jährige Kwame in den Saphirminen Madagaskars ums Überleben. Ein Schicksalsschlag zwingt ihn, in seine Heimatstadt zurückzukehren.
Dort wird er mit Korruption, Machtkämpfen und den Schatten der Kolonialzeit konfrontiert. Der Film greift die Themen des Widerstands auf und erinnert an die Bürgerrechtsbewegungen Afrikas in den 1970er-Jahren.
Zaho Zay
Zeit: 20 Uhr
Regie: Maéva Ranaivojaona, Georg Tiller
Drehbuch: Jean Luc Raharimanana
Dauer: 79 Minuten
Tickets: an der Kasse oder online erhältlich
Sprachen: Französisch und Malgache mit englischen Untertiteln
„Zaho Zay“ vereint Dokumentation und Fiktion auf eindrucksvolle Weise. Der Film erzählt die Geschichte einer Gefängniswärterin in Madagaskar und ihrer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihres Vaters – eines Mörders, der seine Taten nach dem Zufallsprinzip verübte. Das Werk bewegt sich zwischen Poesie und sozialer Reflexion und bietet dem Publikum einen tiefen Einblick in die madagassische Gesellschaft.
Meet und Greet
Zeit: gegen 21:30 Uhr
Im Anschluss an den Film „Zaho Zay“ stehen Regisseurin Maéva Ranaivojaona und Drehbuchautor Jean Luc Raharimanana für eine Diskussion zur Verfügung.
Maéva Ranaivojaona ist eine französisch-madagassische Filmemacherin und Produzentin, die in Wien lebt und arbeitet. Ihre Filme wurden auf internationalen Filmfestivals, darunter das Rotterdam International Film Festival, das FID Marseille und die Viennale, gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.
Jean Luc Raharimanana ist ein renommierter Romanautor, Essayist und Dichter, der auch als Dramatiker und Musicalregisseur tätig ist. Er schrieb das Voice-over für „Zaho Zay“ und hat zahlreiche Auszeichnungen für seine literarischen und theatralischen Werke erhalten. 2023 wurde ihm der Prix International de la littérature francophone Benjamin Fondane verliehen.











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Symbolbild Mountainbike Foto: djd/Bosch eBike Systems