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KI plant Wohnhäuser in der Bayreuther Altstadt
In der Schwindstraße 6–12 in der Bayreuther Altstadt beginnt der Abriss eines Wohngebäudes aus den 1950er-Jahren. Damit startet die GEWOG Bayreuth eines ihrer größten Neubauprojekte. Besonders neu: Die künftigen Gebäude wurden mithilfe künstlicher Intelligenz geplant.
Statt einer klassischen Planung durch ein Architekturbüro setzte die GEWOG erstmals auf KI-gestützte Entwürfe. Dadurch ließ sich schnell berechnen, wie möglichst viel Wohnraum bei guten Lichtverhältnissen und effizienter Flächennutzung entstehen kann. Das Projekt zeigt, wie digitale Technologien den Wohnungsbau beschleunigen und verbessern können.
„Ziel ist es, die extrem einfach gebauten und deutlich in die Jahre gekommenen Mehrfamilien-Wohnriegel aus den 50er Jahren durch moderne, zukunftsfähige Neubauten zu ersetzen und gleichzeitig den Wohnungsbestand nachhaltig weiterzuentwickeln“ – GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner
Schon gelesen? Bau von 31 neuen Wohnungen im Bayreuther Nordwesten.
Was ist am Baukonzept nachhaltig?
Die Neubauten sollen in Holz-Bau- bzw. Holz-Hybrid-Bauweise entstehen. Damit verbindet das Projekt ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz. Die GEWOG sieht darin auch einen Beitrag zum klimabewussten Bauen in Bayreuth.
Was passiert jetzt auf der Baustelle?
Das Bestandsgebäude wurde 1952 errichtet. Es umfasst derzeit 24 Wohnungen mit insgesamt 1.109 Quadratmetern Wohnfläche. Der Abbruch soll voraussichtlich Ende März abgeschlossen sein. Die Kosten für den Rückbau liegen laut Mitteilung bei rund 180.000 Euro.
Wie viele Wohnungen entstehen neu?
Ab Sommer soll ein Neubauensemble mit 84 Wohnungen entstehen. Geplant sind rund 5.800 Quadratmeter Wohnfläche. Etwa zehn Wohnungen werden rollstuhlgerecht gestaltet.
Wie groß ist das Projekt finanziell?
Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 20 Millionen Euro. Die Fläche wird künftig deutlich effizienter genutzt: Statt 24 Wohnungen sollen mehr als dreimal so viele neue Wohnungen in zentraler Lage entstehen.










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